Eine Theorie, die nicht praktisch im Leben Anwendung finden kann, ist wertlose Gedankenakrobatik.
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Papiergeld - Das Risiko des schönen Scheins
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Wissenschaft & Technik
Wie viele Bälle sind möglich?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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Drei Orangen in der Luft zu halten ist noch keine (große) Kunst. Experten schaffen mindestens das Dreifache. Und manchmal sogar noch mehr.
Jongleure begeistern nicht nur das Zirkuspublikum, sondern auch die Wissenschaftler. Mathematiker des Massachusetts Institute of Technology stellen komplizierte Formeln über das Zeitverhältnis der Bälle in der Hand und der Bälle in der Luft auf; Psychologen und Sportwissenschaftler untersuchen Konzentrationsphasen und Augenbewegungen von Top-Artisten, und Ingenieure tüfteln an der nahezu unmöglichen Aufgabe, einen jonglierenden Roboter zu bauen.
Einig sind sich alle Experten: Zwar versuchen Jongleure immer wieder neue Rekorde aufzustellen, doch die Zahl der Bälle, Ringe oder Keulen, die sie in die Luft werfen, lässt sich nicht endlos steigern. Alles sieht danach aus, dass die Obergrenzen inzwischen erreicht sind. Die gültigen Spitzenwerte, per Filmaufzeichnungen belegt: 12 Bälle oder 14 Ringe oder 9 Keulen.
Bei zwölf Bällen muss der Jongleur jeden einzelnen Ball neun Meter in die Luft werfen; Mathematiker haben errechnet, dass er dabei nur um 0,3 Grad vom Idealwinkel abweichen darf. Das schafft kein Mensch dauerhaft. So konnten die Star-Jongleure Peter Bone und Bruce Sarafian ihre jeweils zwölf Bälle auch nur wenige Sekunden in der Luft halten. Ende 2005 soll Peter Bone kurzzeitig sogar mit 13 Bällen jongliert haben, doch dieser Rekord ist nicht offiziell anerkannt.

























