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Kultur & Gesellschaft

Wie viel müssen Radfahrer bei Vergehen zahlen?

Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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iStockphoto

Radfahrer können sehr ungehalten werden, wenn ihnen ein Auto beim Abbiegen den Weg abschneidet, beim Überholen zu dicht auf die Pelle rückt, oder wenn ein verträumter Fußgänger ihren Weg kreuzt.

Dann zeigen sie empört den Finger, rufen unverständliche Dinge oder hauen schon mal aufs Autodach. Neuerdings bekommen sie allerdings selbst immer öfter was aufs Dach, und zwar von denen, die dazu befugt sind: Die Polizei greift härter durch gegen Radfahrer, die sich nicht dafür entscheiden können, die Regeln für Verkehrsteilnehmer zu befolgen. Das reicht bis zum Führerscheinentzug wie jüngst in Leipzig, wo ein Radfahrer mit 2,09 Promille in eine Kontrolle geriet. Auch eine Klage vor dem Verwaltungsgericht half da nicht – es gab den Polizisten Recht.

Hier Auszüge aus dem aktuellen Strafkatalog für Radfahrer, um Überraschungen vorzubeugen:

Fahren ohne Licht bzw. ohne funktionierende Lampe: 10 Euro;
Fahren auf dem Gehweg: 10 Euro;
beim Abbiegen Arm nicht gehoben: 10 Euro;
Radweg nicht benutzt: 15 Euro;
telefoniert: 25 Euro;
Überfahren roter Ampel: 25 Euro (nach mehr als einer Sekunde rot: 60 Euro); Alkohol ab 0,3 Promille: 7 Punkte in Flensburg, ev. Führerscheinentzug und Geldstrafe; ab 1,6 Promille: zusätzlich Haftstrafen

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