Eine Theorie, die nicht praktisch im Leben Anwendung finden kann, ist wertlose Gedankenakrobatik.
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Natur & Reise
Wie vertreibt man einen angreifenden Hai?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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Ein Weißer Hai – ist der Schrecken der Meere. Aber auch in seiner Nähe gilt: Wer keine Angst zeigt, kommt am ehesten davon.
»Haigebiete« sind Süd- und Ostaustralien, Südafrika, Kalifornien, Hawaii, Florida und Brasilien. Aber wer plant, jetzt dort dem deutschen Winter zu entkommen, muss sich auf keinen Fall das Badevergnügen vermiesen lassen. Es ist dreißigmal wahrscheinlicher vom Blitz getroffen als von einem Hai angegriffen zu werden.
Denn auch wenn der geheimnisvolle Raubfisch seit Menschengedenken als grausamer und räuberischer Menschenfresser gilt – auf Menschenfleisch hat er wenig Appetit. Wenn überhaupt, so passieren Haiunfälle, vermuten die Wissenschaftler, aus Missverständnissen oder weil man sich falsch verhalten hat. Weltweit kommt es bei ca. 40 Milliarden Badenden im Schnitt nur zu fünfzig Unfällen pro Jahr. Ein minimales Risiko also, aber wie lässt es sich ganz ausschalten?
Am besten, man vermeidet von vorneherein die Begegnung mit Haien – und das heißt: nicht in der Dämmerung schwimmen (Jagdzeit der Haie), lieber in der Gruppe baden (Haie nehmen mehrere Schwimmer als Ganzes und »zu großes Beutetier« wahr) und keinen glitzernden Schmuck tragen, der Haie anlocken könnte.
Entdeckt man die charakteristische Dreiecksflosse über dem Wasser, muss man nicht gleich in Panik geraten. Von den mehr als 400 Hai-Arten können nur drei küstennah lebende Arten dem Menschen gefährlich werden – der Weiße Hai, der Tigerhai und der Bullenhai.
Überhaupt lautet die oberste Regel: Je ruhiger und gelassener man im Wasser ist, desto »uninteressanter« wird man für den Räuber. Der Grund: Schlüsselreize für seinen Jagdinstinkt sind Planschen und ein stark erhöhter Puls beim Schwimmen, denn die dadurch entstehenden Schallwellen erinnern ihn an das Gezappel eines in Not befindlichen Fisches.
Also bei Hai-Alarm sofort aufhören zu schwimmen, den Körper in eine vertikale Lage bringen, Beine im Wasser starr hängen lassen – und darauf warten, dass der Hai wieder seines Weges zieht.

























