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Kultur & Gesellschaft
Wie spielt man Bossaball?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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Bossaball ist ein spannender Mix aus Akrobatik und Volleyball. Die Spieler bringen sich mit mit fetzigen Bossa-nova-Rhythmen in Schwung.
Für alle, die der guten alten Kinder-Hüpfburg nachtrauern, gibt es jetzt eine gute Nachricht: Beim Bossaball können sie nach Herzenslust auf einem Luftkissen und einem Trampolin he-rumtoben. Die neue, witzige Ballsportart vereint Elemente von Volleyball, Beach-Volleyball, Fußball, Handball, Turnen, Akrobatik und dem brasilianischen Kampftanz Capoeira und wird auf einem elastischen, aufblasbaren Luftkissen gespielt.
Ähnlich wie beim Volleyball führt durch die Mitte des Spielfeldes ein Netz. Beidseitig des Netzes sind in der jeweiligen Mitte der Spielfeldhälften zwei Trampoline integriert. Ziel ist es, den Ball im gegnerischen Feld auf dem Luftkissen zu platzieren. Dafür gibt es einen Punkt. Berührt der Ball das gegnerische Trampolin, bekommt das Team sogar drei Punkte. Sobald eine Mannschaft, die aus drei, vier oder fünf Spielern bestehen kann, 25 Punkte errungen hat, ist ein Satz beendet (gespielt werden drei Sätze pro Spiel).
Während eines jeden Ballwechsels versuchen die Spieler den Ball im eigenen Feld hin und her zu passen, bis ihr Trampolin-Springer ausreichend an Höhe gewonnen hat, um den Ball möglichst spektakulär – zum Beispiel per Salto oder Fallrückzieher – über das Netz zu spielen. Dabei sind pro Ballwechsel auf jeder Seite bis zu acht Ballkontakte erlaubt – ganz egal, mit welchem Körperteil.
Für die Zuschauer ist Bossaball nicht nur wegen der „Moves“, „Kicks“, „Tricks“, „Jumps“ und „Smashes“ der Spieler interessant, sondern auch wegen der Schiedsrichter: Sie sind nämlich mit einem Mikrofon, Trommeln und Schlaginstrumenten sowie einem DJ-Set ausgestattet und sorgen mit Bossa-nova-Rhythmen für eine heiße Stimmung.

























