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Wie schmeckt essbare Unterwäsche?

Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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Wie schmeckt essbare Unterwäsche?Wie schmeckt essbare Unterwäsche?

Ein Highlight für Gourmets ist der Zucker-Tanga nicht – aber wenigstens kann das Auge mitessen.

Sex und essen haben eines gemeinsam: Beides bereitet Lust. Wenn man nun beides zusammenbringt, entsteht dann doppelte Lust? Die Hersteller von essbarer Unterwäsche denken vermutlich in diese Richtung – jedenfalls produzieren sie unverdrossen Tangas, Slips und BHs aus aufgereihten Candy-Perlen oder knallbuntem Weingummi-Gelee, die nach Erdbeer-Schoko, Erdbeer-Champagner und Pina Colada schmecken. In Sexshops gehören Zuckerhöschen & Co. zum Standardsortiment, doch inzwischen findet man sie sogar im Neckermann-Katalog.

Die Gretchenfrage lautet nun: Lohnt sich die Investition von rund zehn Euro für mehr Spaß im Bett? Helfen Dessous aus Süßwaren einem eingeschlafenen Liebesleben wieder auf die Sprünge? Eher weniger, so die einhellige Meinung der internationalen Käuferschaft, und zwar aus folgendem Grund: Die 400 Zuckerperlen je Tanga bzw. 200 Gramm Fruchtgummi je BH schmecken miserabel – wie »eine Plastiktüte mit ausgelaufenem Hustensaft« schreibt ein Tester im Netz.

Außerdem färbe die Gummimasse Zunge und Lippen dauerhaft rot und klebe an den Zähnen, heißt es an anderer Stelle. Kein sonderlich erregender Anblick. Aber: Für den, der´s mag, ist es vielleicht das Höchste. Und da wollen wir doch niemandem den Appetit verderben. Wohl bekomm´s!

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