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Wissenschaft & Technik
Wie macht die Batterie den Strom?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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Alessandro Volta gelingt um 1800 die Speicherung elektrischer Energie.
Stellen Sie sich zwei Eimer Wasser vor, die auf zwei unterschiedlichen Höhen stehen und durch eine Leitung miteinander verbunden sind. Gibt man nun Wasser in den oberen Eimer, so fließt es über die Leitung in den unteren. Mit der Fließenergie des Wassers könnte man zum Beispiel ein kleines Rad antreiben.
Eine Batterie funktioniert ganz ähnlich: Hier entsprechen den Eimern die Elektroden – der obere Eimer ist der Minuspol, der untere der Pluspol. Der Strom besteht natürlich nicht aus Wasser, sondern aus Elektronen (geladenen Teilchen). Eine herkömmliche Alkali-Mangan-Batterie (die heute kein Quecksilber mehr enthält!) ist gefüllt mit Braunstein (Mangandioxid – Mangan ist nach Eisen das zweithäufigste Schwermetall) und Zink. Der gepresste Braunstein bildet dabei die Kathode (positive Elektrode), eine Paste aus Zink und Kaliumhydroxid die Anode (negative Elektrode).
Wird der Batterie elektrische Energie entnommen (das passiert, wenn man ein Gerät einschaltet), geben die Zink-Atome am Minuspol Elektronen ab. Die Elektronen fließen über einen Leiter (ein Kabel) zum Verbraucher (z. B. zum I-Pod). Am Minuspol herrscht in diesem Moment also Elektronenüberschuss. Der Pluspol möchte gerne Elektronen ansaugen – also fließen die Elektronen wieder vom Gerät zur Batterie zurück. Dadurch entsteht ein Kreislauf, wobei der Unterschied zwischen den abgegebenen und abgeholten Elektronen der Spannung der Batterie entspricht und die pro Zeiteinheit fließende Menge der Elektronen die Stromstärke ist.
Wenn die Batterie leer ist, besteht die Gefahr, dass das Batteriegehäuse rostet und Kalilauge ausläuft. »Darum sollte man entladene Batterien aus den Geräten herausnehmen«, rät Jens Tübke vom Fraunhofer Institut für Chemische Technologie. »Sonst kann es durch die Lauge beschädigt werden.« Die Lauge, oft fälschlicherweise als Batteriesäure bezeichnet, ist aber wie Säure ätzend. Daher sollte auch Hautkontakt vermieden werden.
Übrigens, alle Batterien unterliegen bei Lagerung einer gewissen Selbstentladung. Allgemein gilt die Regel: Je niedriger die Lagetemperatur, desto weniger Selbstentladung findet statt.

























