Eine Frau begeht einen Fehler, wenn sie den Mann schon beim ersten Beisammensein ihre Blinddarm-Operationsnarbe bewundern läßt.
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Wissenschaft & Technik
Wie lange dauert eine Schrecksekunde?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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Der Schaltkreis, der unsere Reaktionen bestimmt, wenn wir erschrecken, ist vor Jahrtausenden entstanden.
Ein lauter Knall, jemand, der uns unerwartet auf die Schultern klopft; ein Reh, das vor dem Auto auf die Straße springt: Noch ehe wir bewusst auf den Schreckauslöser reagieren können, lässt der Körper ein Schutzprogramm ablaufen, um Verletzungen zu verhindern.
Reflexartig schließen wir meistens die (besonders schutzbedürftigen) Augen, die Muskeln des Nackens versteifen sich, und wir zucken zusammen. Dies alles geschieht innerhalb von nur fünf Millisekunden – weniger als die berühmte Schrecksekunde dauert.
Entsprechend einfach ist auch der „Schreck-Schaltkreis“ im Gehirn, der dafür aktiviert wird. Beispiel: Ein lauter Knall ertönt, mit dem wir nicht gerechnet haben. Der akustische Reiz rast über den Gehörgang in eine bestimmte Gehirnregion („Nucleus reticularis pontis caudalis“). Dessen Riesenneuronen aktivieren Motoneuronen im Schädel und in der Wirbelsäule, die ihrerseits wiederum die schon genannten motorischen Reaktionen auslösen.
Ganz anders als die Angstreaktion, die wesentlich komplexer verläuft und uns auch „tiefer gehend“ trifft, wirkt dieser Schreck in der Regel nicht lange nach – und wir kehren schnell wieder zur Normalität zurück.























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