Eine Theorie, die nicht praktisch im Leben Anwendung finden kann, ist wertlose Gedankenakrobatik.
Die 10 großen Mysterien unserer Existenz
Der perfekte Mord ist Geschichte
Papiergeld - Das Risiko des schönen Scheins
Ausgabe
06/2012
Ausgabe
06/2012
Ausgabe
01/2011
Ausgabe
04/2011
Verlangen die Frauen heute zu viel?
Gibt es bald ein Medikament gegen das Altern?
Wann wird eine Psycho-Krise zum Trauma?
Ausgabe
05/2012
Ausgabe
02/2012
Ausgabe
02/2012
Ausgabe
01/2012
Ausgabe
05/2012
Ausgabe
03/2012
Ausgabe
03/2012
92 qualitativ hochwertige Sudokus – für Anfänger, Fortgeschrittene, Experten und Champions
Zu gewinnen: drei Qualitäts-Kochtopf-Sets!
Ausgabe
03/2012
Noch mehr Rätselspaß:
P.M. Logicals bringt Ihre grauen Zellen auf Hochtouren. Mit 45 anspruchsvollen Logik-Puzzles
Ausgabe
01/2011
Psychologie & Gesundheit
Wie kommt man durch die Todeszone?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
Hier geht's zum aktuellen Heft »
In einer Höhe über 7500 Meter hält es kein Mensch lange aus. Selbst in Ruhepausen baut
der Körper in der Höhe Muskelmasse ab
Nur noch ein Drittel des Sauerstoffgehalts der normalen Atemluft, extreme Kälte und hohe Windgeschwindigkeiten: Wer eine solche Gegend betritt, ist entweder verrückt – oder Extrembergsteiger.
Doch selbst für den fittesten Gipfelstürmer wird es in der sogenannten Todeszone – sie beginnt bei 7500 Meter – gefähr- lich. Denn für den Marsch auf solche Höhen lässt sich der Körper nicht mehr wirklich trainieren. Früher oder später gibt hier jeder Organismus den Geist auf. Aufgrund des extremen Sauerstoffmangels können Halluzinationen entstehen, Herzrasen und lebensbedrohliche Lungenembolien oder Hirnödeme. Selbst bei absoluter Nichtaktivität findet ein permanenter Abbau von Energie, Muskelmasse und Gehirnzellen statt.
Einzige Taktik für Bergsteiger, die durch die Todeszone auf einen Achttausender wollen: Um die Verweildauer auf ein Minimum zu begrenzen, muss die kürzestmögliche Route genommen werden. Und auch dann noch geht es nicht ohne wochenlange Vorbereitung.
Dabei steigert der Sportler stetig die Höhe seiner Kletterausflüge, kehrt aber zum Übernachten wieder in verträglichere Zonen zurück. So vermehren sich allmählich die roten Blutkörperchen in seinem Blut. Mit deren Bildung erhöht sich die Anzahl der Träger, die den Sauerstoff zum Gewebe transportieren – der bevorstehende Extremmangel kann zumindest für kurze Zeit besser ausgeglichen werden.
Zusätzlich sichern sich die meisten Bergsteiger aber noch mit Sauerstoffflaschen ab. Doch eine zuverlässige Lebensversicherung ist auch die Reserve aus der Flasche nicht. Hunderte ungeborgener Leichen säumen die Kletterrouten in den Todeszonen der insgesamt 14 Achttausender des Himalaya.

























