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Wissenschaft & Technik
Wie funktioniert ein Touchscreen-Monitor?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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Das Geheimnis des Touchscreen-Monitors: Wenn wir ihn berühren, werden wir von ihm elektrisiert.
Fahrkarten kaufen, Geld abholen oder Informationen abrufen – vieles funktioniert heute bequem über Touchscreens (zu deutsch: berührungsempfindliche Bildschirme). Ein Touchscreen-Monitor arbeitet nicht mehr per Knopf- sondern per Fingerdruck. Aber woher weiß der Bildschirm, was wir von ihm wollen?
Zunächst einmal: Der Bildschirm sieht zwar aus wie eine ganz normale Glasplatte, aber sie hat eine Besonderheit: Die Platte ist auf der Vorder- und Rückseite hauchdünn mit leitfähigem Material beschichtet. Durch vier Elektroden in jeder Ecke ist der Bildschirm gleichmäßig mit einem Spannungsfeld überzogen, dass heißt, er steht „unter Strom“.
Allerdings ist die Spannung sehr gering – weniger als zehn Volt stark. Keine Stromschlaggefahr also. Die Bildschirmoberfläche ist zudem mit einem Kratzschutz versehen. Wenn wir nun mit dem Finger den Monitor berühren, fließt eine kleine Ladungsmenge ab, denn unser Finger kann Elektrizität sehr gut leiten. Diese Ladung gibt dem Steuergerät im Monitor einen Impuls. Das Steuergerät berechnet daraufhin die Koordinaten der Kontaktstelle und damit auch die Art des Befehls.
Touchscreens sollen die Bedienung vieler Apparaturen einfacher machen. Aber die Maus wird uns wohl noch eine Weile erhalten bleiben.

























