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Wissenschaft & Technik
Wie funktioniert ein Rasen-Roboter?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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Ein Rasenmäher, der sich den ganzen Sommer hindurch unentwegt und selbstständig über das Gras hermacht, keine Abgase in die Luft bläst, sehr leise ist und automatisch vor Bäumen, Teichen, Liegestühlen zurückweicht – das kann eigentlich nur ein Schaf oder eine Kuh sein. Oder aber ein selbstfahrender Rasenroboter. Drei Firmen bieten diese technischen Gartenhelfer derzeit in Deutschland an. Die Mäh-Roboter sehen aus wie riesige Kellerasseln, die sich auf Rädern fortbewegen. Am Bauch haben sie eine Messerscheibe.
Damit sich das Gerät auf der Rasenfläche zurechtfindet und nicht ausbüchsen kann, muss ein Begrenzungskabel, eine Schwachstromschleife, um das Areal verlegt werden. Angeschlossen ist es an den Haushaltsstrom, den ein Trafo in eine 17-Volt-Spannung umwandelt. Dieser fließt ständig durch die Schleife, innerhalb derer sich die Mähmaschine orientiert. Ein Signalgenerator sendet Impulse.
Einmal auf die Grünfläche gesetzt, beginnt der etwa 70 Zentimeter lange, 60 Zentimeter breite und sieben Kilogramm leichte Roboter seine Arbeit, batterie- oder solarbetrieben. Sensoren erkennen die Signale, ein programmierter Mikroprozessor steuert alle Funktionen. Die Bewegungsrichtung wählt der Mähautomat nach dem Zufallsprinzip, das heißt: Nicht Bahn neben Bahn wird gemäht, sondern in Spiralen, Vierecken, Rauten oder im Zickzack-Kurs. Trotzdem erreicht er mit der Zeit jeden Grashalm. Stößt der Rasenroboter an ein Hindernis (Bäume) oder bekommt er ein Signal vom Begrenzungskabel, lenkt der Computer ihn in eine andere Richtung.
Den Rasenschnitt lassen die »elektrischen Schafe« liegen. Pro Stunde schaffen sie zwischen 80 und 100 Quadratmeter. Der batteriebetriebene Rasenroboter rechnet selbstständig aus, wann er nachladen muss, findet über Suchschleifen zurück zur Ladestation. Solarbetriebene Rasenmäher müssen im Prinzip während der gesamten Gartensaison nicht ausgeschaltet werden. Gewünschte Ruhepausen (Gartenfeste) kann der Besitzer einprogrammieren. 2000 bis 2500 Euro muss man investieren.

























