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Wissenschaft & Technik

Wie funktioniert die Schwerelosigkeit im Weltraum?

Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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In den Anfangsjahren der Raumfahrt befürchteten Mediziner noch, ein längerer Aufenthalt in der Schwerelosigkeit könnte für die Astronauten lebensbedrohliche Folgen haben.

Diese Sorgen waren übertrieben. Gesundheitlich unbedenklich ist der Aufenthalt in der Schwerelosigkeit aber trotzdem nicht, denn der menschliche Körper ist auf die Schwerkraft der Erde eingestellt. Fehlt sie, so wird der Körper mit mehreren Problemen konfrontiert.

Die Orientierungs- und Gleichgewichtssysteme des Gehirns greifen nicht mehr, Desorientierung und Übelkeit bis zum Erbrechen können die Folge sein. Außerdem gerät der Blutkreislauf durcheinander, denn um die Blutzirkulation in der Schwerelosigkeit optimal zu gewährleisten, müsste sich das Herz ungefähr in der Körpermitte befinden. Das tut es aber nicht, und so wird mehr Blut in die obere Körperhälfte gepumpt als eigentlich nötig.

Die Beine dagegen, die die Raumfahrer im Gegensatz zu ihren Armen ohnehin kaum beanspruchen, werden nur noch schwach durchblutet. Folgen sind unter anderem starke Blutdruckschwankungen und Kopfschmerzen. Eine weitere Folge der Schwerelosigkeit sind Muskel- und Knochenschwund.

Die Erforschung der Auswirkungen der Schwerelosigkeit auf den menschlichen Körper im Allgemeinen und den Blutkreislauf im Speziellen ist bis heute nicht abgeschlossen, wird aber seit ein paar Jahren wieder intensiviert.

Fragt Miriam Valdivieso, E-Mail

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