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Trend & Style
Wie funktionieren Swapping-Partys?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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Der Kleiderschrank platzt aus allen Nähten, während sich auf dem Bankkonto gähnende Leere breitmacht: Für echte Fashion-Victims ist das der Normalzustand. Trotzdem wird weiter fieberhaft und wider besseres Wissen nach neuen Sachen Ausschau gehalten. Klarer Fall: Shopping kann süchtig machen. Wie schön, dass es jetzt eine Möglichkeit gibt, um wenigstens die finanziellen Kollateralschäden einigermaßen einzudämmen: Tauschen statt Kaufen. Nach diesem Motto sprießen sogenannte "Swap-Shops" aus dem Boden, werden fröhliche "Swapping-Partys" organisiert, mal privat, mal in großem Stil als Event am Wochenende. Das Prinzip ist einfach, denn der Name ist Programm: "to swap" ist das englische Verb für tauschen, und getauscht wird alles, was der übervolle Kleiderschrank daheim an Fehlkäufen so hergibt.
Damit es gerecht zugeht, werden die Waren wie im Pfandhaus zunächst geprüft - unschicke oder gar schadhafte Ware hat keine Chance, in den Tauschkreislauf integriert zu werden. Angenommen werden nur Kleider und Accessoires mit einer gewissen "Haben-Wollen"-Aura. Dafür erhält die in der Regel weibliche Spenderin eine bestimmte Anzahl von Wertcoupons oder Tauschmünzen, die sie im Laufe des Swapping-Events dann gegen ein neues Lieblingsstück einlösen kann. Eine prima Alternative zum Kaufhausbesuch - und umweltfreundlich obendrein. Das Angebot trifft offensichtlich exakt den Nerv der Zeit: Beim letzten Event des Klamottentausch-Happenings "Swap in the City" in Köln rannte die modebewusste Damenwelt den Veranstaltern buchstäblich die Türen ein, und das bei Eintrittspreisen von über 17 Euro.
P.M. Fragen & Antworten 06/2011

























