Eine Theorie, die nicht praktisch im Leben Anwendung finden kann, ist wertlose Gedankenakrobatik.
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Wissenschaft & Technik
Wie entstehen Oasen?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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Oase – wer denkt da nicht an Märchen aus »Tausend und eine Nacht«, an Kamele, Dattelpalmen und plätscherde Brunnen? Dabei ist das Leben in den unwirtlichsten Regionen unserer Erde alles andere als märchenhaft – und ohne die grünen Inseln im Sandmeer ein-fach undenkbar. Der Begriff »Oase« stammt aus dem Griechischen und bedeutet »bewohnter Ort«.
Heute versorgen sie als Kultur- und Handelszentrum ganze Wüstenregionen und dienen Karawanen als Anlaufstation für ihre langen Trecks durch die Trockenregionen. Oasen entstehen immer dort, wo Wasser gefunden wird – an Flüssen, Quellen oder durch Grundwasserbohrungen.
Grundwasseroasen sind die am häufigsten vorkommenden Wüsteninseln. Sie liegen an Stellen, wo der Grundwasserspiegel nahe an die Erdoberfläche heranreicht. Zwar haben die Wüstenbewohner meist ein perfektes Gespür für solche – meist unscheinbaren – Stellen, aber mit Hilfe moderner Technik kann man heute einfacher und gezielter unterirdische Wasservorräte aufspüren.
War die Suche erfolgreich, wird das Grundwasser mit Motorpumpen an die Oberfläche befördert. Die altertümlichen Ziehbrunnen findet man nur noch in kleinen, kaum bewohnten Oasen. Flussoasen entstehen an Ufern von Flüssen, die auf ihrem Weg zum Meer ein Trockengebiet durchqueren – das größte Beispiel für eine Fluss-oase ist das fruchtbare Nildelta. Tritt Wasser auf natürliche Art, ohne Bohrung, an die Oberfläche, formen sich in der Quelloase manchmal sogar Wasserlöcher oder kleine Seen wie zum Beispiel in der Oum el Ma inmitten der Libyschen Wüste.

























