Eine Theorie, die nicht praktisch im Leben Anwendung finden kann, ist wertlose Gedankenakrobatik.
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Kultur & Gesellschaft
Wie entstand der Davis-Cup?
Es kann nur einen Sieger geben? „No!“, sagte im Jahr 1900 Dwight Filley Davis, einer der besten Tennisspieler der USA, und setzte sich mit der Idee eines Team-Wettbewerbs durch. Davis spendierte den 1000-Dollar-Pokal für einen Tennisländerkampf zwischen den USA und Großbritannien. Ursprünglich sollte diese Trophäe „International Lawn Tennis Challenge Trophy“ heißen. Doch dann erhielt der 217 Unzen schwere Silber-Pott den Namen seines Stifters: Davis Cup.
In den ersten Jahren konnten nur amerikanische und britische Tennisspieler um den Cup kämpfen, bis das Turnier im Jahr 1903 international wurde. Der Davis-Cup-Sieger (also eine Mannschaft) qualifizierte sich immer gleich für das Finale im darauffolgenden Jahr. Der Gegner musste sich in zahlreichen Vorrunden bis ins Endspiel kämpfen. Diese Regelung wurde 1971 abgeschafft.
Das bis heute geltende System der World Group wurde 1981 eingeführt. Die World Group besteht aus 16 Mannschaften, die den Sieger im K.-o.-System ermitteln. Eine Mannschaft muss drei von maximal fünf möglichen Begegnungen für sich entscheiden, um die nächste Runde zu erreichen. Bei jeder Begegnung werden vier Einzel und ein Doppel gespielt.
Davis-Cup-Geschichte schrieb das amerikanische Team mit bisher 31 Triumphen. Der erfolgreichste Spieler ist der Amerikaner Bill Tilden, der in den Jahren 1920 bis 1926 die Trophäe siebenmal gewann. Deutschland konnte den Pokal mit Boris Becker und Mi-chael Stich dreimal (1988, 1989, 1993) holen.
























