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Katharine Hepburn & Spencer Tracy

Wie ein Mythos zerbricht

Dieser Artikel stammt aus P.M. Biografie
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Sie waren ein unkonventionelles Paar, im Film wie im Leben: Hollywoods scharfzüngige Leinwand-Romantiker Spencer Tracy und Katharine Hepburn. Nach seinem frühen Tod pflegte sie den Mythos ihrer Liebe weiter. Eine nur in den USA erschienene Biografie der Schauspielerin wirft neues Licht auf die Natur ihrer Beziehung.

„Ich habe Sie für ein Gerücht gehalten“, sagte Spencer Tracys Witwe Louise zu Katharine Hepburn, als sie im Juni 1967 den Leichnam ihres soeben verstorbenen Mannes bei ihr abholen ließ. Ein Gerücht, dem Mrs. Tracy 27 Jahre lang keinen Glauben schenken wollte. So lange dauerte die „Affaire“ zwischen ihrem Ehemann und der berühmten Schauspielerin. Spencer Tracy und Katharine Hepburn, das amerikanische Traumpaar – ein Gerücht? Das kann nur eine betrogene Ehefrau denken, die vor der Realität die Augen verschließt. Oder eine strenggläubige Katholikin, die ihrem Mann „aus religiösen Gründen“ die Scheidung verwehrt, wie es in den unzähligen Büchern über die Kino-Ikonen heißt.

Dass Louise Tracy mit ihrer Einschätzung vielleicht gar nicht so falsch lag, wie ihr immer unterstellt wird, zeichnet sich erst jetzt ab, nachdem alle Beteiligten gestorben sind. Über 60 Jahre wurde der Mythos der beiden als romantisch Liebende gepflegt, nicht zuletzt von Katharine Hepburn selbst. Doch eine drei Jahre nach ihrem Tod in den USA erschienene Biografie, belegt, dass die beiden, wenn überhaupt, nur für kurze Zeit ein Liebespaar im klassischen Sinn waren.
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 1.7 (3 Bewertungen)
Autor/in: Barbara Hartl


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