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Psychologie & Gesundheit

Wie belastbar ist unser Körper?

Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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Wie belastbar ist unser Körper?Wie belastbar ist unser Körper?
iStockphoto

Das ist natürlich auch eine Frage des Trainings, aber es gibt Grenzwerte, die für jeden gelten. Zum Beispel beim Trinken. Mindestens drei Liter pro Tag sollen es sein.

Was aber, wenn wir immer weiter trinken, bis zu zehn Liter vielleicht? Auf den Tag verteilt ist das möglich, wenn wir aber mehr als zehn Liter in der Stunde trinken, verringert sich die Salzkonzentration unseres Körpers. Natriummangel mit schweren Muskelkrämpfen ist die Folge, es kann zu einem lebensbedrohlichen Herz-Kreislauf-Kollaps kommen.

Unser Körper ist zwar belastbar, aber er hat seine physikalischen Grenzen. So ist eine Lautstärke von 125 Dezibel (Kettensäge) schon schmerzhaft für die Ohren, bei 160 dB (Ohrfeige, Silvesterböller) kann das Trommelfell platzen. Bei 185 dB besteht die Gefahr eines Herzinfarkts, und bei 200 dB platzen die Lungen.

Auch bei extremer Hitze oder Kälte stößt unser Körper an ein Limit: Sinkt die normale Temperatur von etwa 37 Grad nur um ein Grad, werden unsere Bewegungen langsamer, wir geraten ins Torkeln. Lebensbedrohlich wird es ab 30 Grad Celsius: Wir werden ohnmächtig, atmen nur noch zweimal pro Minute.

Bei 28 Grad stottert das Herz, unter 26 Grad Celsius besteht keine Überlebenschance mehr, das Herz hört auf zu schlagen. Bei einer Körpertemperatur von über 41 Grad kann es zu Gerinnungsstörungen kommen. Hält die Temperatur länger an, führt das zu einer Schädigung des Gehirns und anderer Organe – ein lebensbedrohlicher Schockzustand ist die Folge.

Auch auf genügend Blut ist unser Körper angewiesen: Je nach Größe und Statur fließen 3,8 bis 5,6 Liter durch unsere Adern. Bereits bei einem Verlust von 20 Prozent schlägt unser Herz immer schneller, uns wird kalt und schwindelig. Ab 40 Prozent wird es brenzlig: Der Kreislauf bricht zusammen, das Herz wird unterversorgt und es droht Herzversagen. Einen Blutverlust von 1,9 bis 2,8 Litern (50 %) würden wir nicht überleben.

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