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Wissenschaft & Technik

Wie arbeiten wir in fünf Jahren?

Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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Wie arbeiten wir in fünf Jahren?Wie arbeiten wir in fünf Jahren?
iStockphoto

Wissen Sie noch, wie Ihr Büro vor zehn Jahren aussah? Die Veränderungen in der Arbeitswelt gehen immer schneller. In Kürze arbeiten wir mit durchsichtigen Computern, Bildschirmen zum Aufrollen und Face-Scanning.

Das Passwort bin ich

In spätestens fünf Jahren wird Telemetrie (Messwertübertragung) auch unsere Büro-PCs sichern. Eine Kamera filmt unsere Gesichtszüge ab und schaltet dann alle Daten frei.

Transparente Monitore

Mehrere Firmen entwickeln derzeit Monitore, die sich bei Nichtgebrauch quasi auflösen oder zumindest zu 75 Prozent durchsichtig sind. Das Geheimnis sind die OLEDs (Organic Light-Emitting Diodes), die bei Nichtbenutzung praktisch unsichtbar werden. Auch Hologramme werden bald Realität, allerdings wohl noch nicht in fünf Jahren.

PC zum Einrollen

Die niederländische Firma Polymer Vision entwickelt eine flexible und faltbare Oberfläche, auf der wir die Tageszeitung, das Memo vom Chef oder den gesamten Brockhaus lesen können. Die Oberfläche lässt sich problemlos einrollen und überallhin mitnehmen. Wer nicht gern auf den haptischen Genuss des Lesens verzichten will, wird hier verwöhnt. Papier für Zeitungen und Zeitschriften dürfte somit mittelfristig überflüssig werden.

Intelligente Tinte

Die deutsche Firma Staedtler entwickelt einen Stift, dessen Tinte sich sofort an die Oberfläche anpasst, die sie gerade beschreiben soll. So kann man mit demselben Schreibgerät eine CD, eine Postkarte oder eine Glasplatte beschriften.

Das Super-Handy

Kein Marktsegment ist profitabler, also wird hier am meisten geforscht. Für die Mobiltelefone der nächsten Generation wird vor allem an der Sprachsteuerung gefeilt, sodass man sie als Audio-Terminkalender benutzen kann. Die Ansage »Konferenz 12. 4., 15 Uhr« soll dann sofort verarbeitet werden.

Da Handys und Handhelds immer wichtiger werden und Laptop, Terminkalender und Adressbuch in einem sind, hat sich eine US-amerikanische Firma eine clevere Diebstahlssicherung überlegt: Das Handy lässt sich auf die Schrittfrequenz des Benutzers eichen. Falls ein Dieb zugreift und mit dem wertvollen Gerät flüchtet, schlägt das Handy Alarm oder schaltet sich für immer aus.

Auch der Akku könnte bald überflüssig werden: Entwicklungen von Handys, die mit der Handwärme der Benutzers betrieben werden, stehen kurz vor Vollendung.

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