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Wissenschaft & Technik
Werden Hunde wieder zu Wölfen?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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Aus einem Terrier wird zwar kein Raubtier mehr, aber tatsächlich legen viele ausgesetzte Hunde wolfsähnliches Verhalten an den Tag, wie nun italienische Wissenschaftler beobachten konnten.
So rotten sich die Tiere beispielsweise zu Rudeln zusammen und reißen Schafe, was Tierhalter in ganz Europa gegen die Streuner aufbringt. Besonders in Italien ist das Problem groß – man schätzt, dass dort rund eine Million wilder Hunde umherziehen. Schlechte Nachrichten für Chihuahuas: Offenbar können nur Jagd- und Hirtenhunde in freier Natur überleben, während die Schoßhunde verhungern, verdursten oder im kalten Winter erfrieren.
Es gibt noch einen weiteren Grund, weshalb ausgesetzte Hunde wolfsähnlicher werden: In freier Wildbahn fndet unter ihren Welpen wieder eine natürliche Auslese statt. Nur die stärksten, aggressivsten und widerstandsfähigsten Tiere überleben. Und in manchen Fällen schließlich werden die Nachkommen ausgesetzter Hunde dann sogar richtig zu Wölfen.
Fast jedenfalls. Denn weil echte Wölfe wieder in beinahe ganz Europa anzutreffen sind, kommt es in letzter Zeit vermehrt zu Paarungen zwischen Hunden und Wölfen. Die beiden Arten sind mitunter kaum noch voneinander zu unterscheiden, und selbst Experten müssen oft eine DNA-Analyse durchführen, um ganz sicher zu gehen.
Übrigens: So schön diese „Hybriden“ auch aussehen mögen – sie gelten als unberechenbar und können kaum in ein Leben als Haustier zurückgeführt werden.

























