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Trend & Style
Wer war Ray Ban?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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Audrey Hepburn, Jack Nicholson, die Blues Brothers – lauter berühmte Ray-Ban-Träger. Und auch Brad Pitt und Sean Penn tragen sie.
Doch verantwortlich für den ersten großen Erfolg der 1937 auf den Markt gekommenen Sonnenbrille war der amerikanische General Douglas MacArthur. Die Fotos vom Oberkommandierenden der Pazifikstreitkräfte im Zweiten Weltkrieg, die Mütze tief im Gesicht, eine Pfeife im Mundwinkel und das Ray-Ban-Modell »Aviator« auf der Nase, gingen um die Welt, und die Verkaufszahlen von Ray-Ban schnellten in die Höhe.
Ursprünglich entwickelte Bausch & Lomb, ein US-Unternehmen, das 1853 mit der Produktion von Monokeln gestartet war, die Ray-Ban auf Bitten von Piloten der US-Streitkräfte. Die wünschten sich eine elegante Brille, die die Augen sowohl vor Helligkeit als auch vor schädlicher ultravioletter und infraroter Strahlung schützen sollte, der die Piloten in großen Höhen verstärkt ausgesetzt sind. Bausch & Lomb gründete daraufhin die Firma Ray-Ban und entwickelte Gläser aus Mineralglas, die diesen Ansprüchen gerecht wurden. Daher auch der Name: »Ray-Ban« bedeutet übersetzt in etwa »Strahlen-Bann«. Das Modell Ray-Ban »Aviator«, nur 150 Gramm schwer, fand unter Piloten, insbesondere der US-NAVY, großen Anklang.
1952 kam dann die von Raymond Stegeman entworfene Ray-Ban »Wayfarer« heraus, die bis heute als Design-Meilenstein gilt. In den 70er-Jahren brachen die Umsätze von Ray-Ban stark ein, erst Mitte der 80er konnte die Brille wieder an alte Erfolge anknüpfen. 1999 verkaufte Bausch & Lomb Ray-Ban für mehr als eine Milliarde Dollar an den weltgrößten Brillenhersteller der Welt, die italienische Luxottica Group.

























