Eine Theorie, die nicht praktisch im Leben Anwendung finden kann, ist wertlose Gedankenakrobatik.
Die 10 großen Mysterien unserer Existenz
Der perfekte Mord ist Geschichte
Papiergeld - Das Risiko des schönen Scheins
Ausgabe
06/2012
Ausgabe
06/2012
Ausgabe
01/2011
Ausgabe
04/2011
Verlangen die Frauen heute zu viel?
Gibt es bald ein Medikament gegen das Altern?
Wann wird eine Psycho-Krise zum Trauma?
Ausgabe
05/2012
Ausgabe
02/2012
Ausgabe
02/2012
Ausgabe
01/2012
Ausgabe
05/2012
Ausgabe
03/2012
Ausgabe
03/2012
92 qualitativ hochwertige Sudokus – für Anfänger, Fortgeschrittene, Experten und Champions
Zu gewinnen: drei Qualitäts-Kochtopf-Sets!
Ausgabe
03/2012
Noch mehr Rätselspaß:
P.M. Logicals bringt Ihre grauen Zellen auf Hochtouren. Mit 45 anspruchsvollen Logik-Puzzles
Ausgabe
01/2011
Geschichte & Politik
Wer kleidete die heilige Katharina ein?
Als das »Jüngste Gericht« des Malers und Bildhauers Michelangelo Buonarroti (1475–1564) an der Rückwand der berühmten Sixtinischen Kapelle am 1. November 1541 in Rom enthüllt wurde, erregte das Bild großes Aufsehen. Die Malerei zeigte menschliche Körper, die in einem unendlich wirkenden, ohne Architektur definierten Raum schweben und sich um einen jugendlichen Christus gruppieren. Michel-angelo brachte dabei auch das neue Körperbewusstsein der Renaissance zum Ausdruck, indem er die etwa 300 Figuren nackt zeigte; darunter auch die heilige Katharina, dargestellt mit einem Rad, auf das sie geflochten wurde. Das rief jedoch nicht nur Bewunderung hervor. Papst Paul IV. (1555–1559) nannte das Werk ein »Treibhaus der Nackten« und ordnete an, das Bild zu übermalen. Dazu kam es Gott sei Dank nicht. Das Konzil von Trient beschloss am 21. Januar 1564, es genüge, die Nackten anständig anzuziehen. Den Auftrag dafür erhielt Daniele da Volterra (ca. 1509–1566), ein Schüler Michel-angelos, seitdem heißt er in der Kunstgeschichte auch »Brachettone« (italienisch = Höschenmaler). Sein Eingriff war der erste in einer Reihe von »Korrekturen« des Meisterwerks; seit 1993 ist es, nach umfangreichen Restaurierungen, die nicht alle nachträglichen Übermalungen entfernten, in neuem Glanz zu sehen.
























