Eine Theorie, die nicht praktisch im Leben Anwendung finden kann, ist wertlose Gedankenakrobatik.
Die 10 großen Mysterien unserer Existenz
Der perfekte Mord ist Geschichte
Papiergeld - Das Risiko des schönen Scheins
Ausgabe
06/2012
Ausgabe
06/2012
Ausgabe
01/2011
Ausgabe
04/2011
Verlangen die Frauen heute zu viel?
Gibt es bald ein Medikament gegen das Altern?
Wann wird eine Psycho-Krise zum Trauma?
Ausgabe
05/2012
Ausgabe
02/2012
Ausgabe
02/2012
Ausgabe
01/2012
Ausgabe
05/2012
Ausgabe
03/2012
Ausgabe
03/2012
92 qualitativ hochwertige Sudokus – für Anfänger, Fortgeschrittene, Experten und Champions
Zu gewinnen: drei Qualitäts-Kochtopf-Sets!
Ausgabe
03/2012
Noch mehr Rätselspaß:
P.M. Logicals bringt Ihre grauen Zellen auf Hochtouren. Mit 45 anspruchsvollen Logik-Puzzles
Ausgabe
01/2011
Wer ist Mama Himalaja?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
Hier geht's zum aktuellen Heft »
Es gibt nur einen einzigen Menschen, der alles über die Geschichte des Bergsteigens im Himalaja weiß, und das ist Elizabeth Hawley.«
Das sagt niemand Geringerer als Sir Edmund Hillary, 87, der Erstbesteiger des Mount Everest, über die Amerikanerin, die seit bald 50 Jahren in Katmandu eine Chronik der Himalaja-Expeditionen führt. Jeder, der einen Gipfel in Nepal oder Tibet bezwungen hat, muss ihr nach der Rückkehr beweisen, dass er wirklich oben war, indem er ihr eine präzise Beschreibung seiner Route liefert.
Von den frühen 1960er-Jahren bis heute hat Elizabeth Hawley Informationen über 4000 Expeditionen gespeichert. Herausgekommen ist dabei ein erstaunliches Archiv: die »Himalayan Database«. Die Schilderungen der Bergsteiger haben der heute 83-Jährigen präzise Kenntnisse der Topografie von den höchsten Bergen der Welt vermittelt. Sie kennt jeden Felsvorsprung, jede Route, jeden Versuch zu betrügen. Dabei hatte sie nie eigene Ambitionen als Bergsteigerin: »Warum sollte ich das tun?«
Denn Elizabeth Hawley kommt eigentlich aus einer anderen Welt. Bevor sie sich in Katmandu niederließ, lebte sie wohlbehütet in Amerika. Mit 22 bewarb sie sich beim Wirtschaftsmagazin »Fortune« und arbeitete dort elf Jahre. Dann wurde es ihr zu langweilig. 1957 ging sie auf eine Weltreise, die zwei Jahre dauerte und die sie auch nach Katmandu führte. Die Begegnung mit dieser Stadt, »einer märchenhaften Fata Morgana«, veränderte ihr Leben.
Ein Jahr nach ihrer Rückkehr in die USA wanderte Hawley nach Nepal aus und heuerte bei der Nachrichtenagentur Reuters an. Eine Marktlücke: Denn seit dieser Zeit zog es immer mehr Abenteurer zu den letzten weißen Flecken unserer Erde. Hawley hatte also viel zu berichten – über erfolgreiche Gipfelstürmer und tödliche Dramen in Eis und Schnee. Ihre genaue Kenntnis der Todeszone und ihr Misstrauen gegenüber vielen Bergsteigerberichten haben ihr viel Respekt verschafft.
Zum Beispiel beim englischen Bergsteiger Alan Hinkes, der sich im Mai vergangenen Jahres als der erste Brite feiern ließ, der alle Achttausender der Erde bezwungen hat. Nur eine war nicht überzeugt: Elizabeth Hawley. Jetzt will er es noch einmal probieren, um ihre letzten Zweifel auszuräumen.

























