Eine Theorie, die nicht praktisch im Leben Anwendung finden kann, ist wertlose Gedankenakrobatik.
Die 10 großen Mysterien unserer Existenz
Der perfekte Mord ist Geschichte
Papiergeld - Das Risiko des schönen Scheins
Ausgabe
06/2012
Ausgabe
06/2012
Ausgabe
01/2011
Ausgabe
04/2011
Verlangen die Frauen heute zu viel?
Gibt es bald ein Medikament gegen das Altern?
Wann wird eine Psycho-Krise zum Trauma?
Ausgabe
05/2012
Ausgabe
02/2012
Ausgabe
02/2012
Ausgabe
01/2012
Ausgabe
05/2012
Ausgabe
03/2012
Ausgabe
03/2012
92 qualitativ hochwertige Sudokus – für Anfänger, Fortgeschrittene, Experten und Champions
Zu gewinnen: drei Qualitäts-Kochtopf-Sets!
Ausgabe
03/2012
Noch mehr Rätselspaß:
P.M. Logicals bringt Ihre grauen Zellen auf Hochtouren. Mit 45 anspruchsvollen Logik-Puzzles
Ausgabe
01/2011
Kultur & Gesellschaft
Wer ist der teuerste (lebende) Künstler?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
Hier geht's zum aktuellen Heft »
»Made in Germany« hat vielleicht nicht mehr überall den besten Ruf, aber auf dem Kunstmarkt gilt seit Jahrzehnten bei der kaufkräftigen Kundschaft aus aller Welt: Was aus Deutschland kommt, muss gut sein.
Und so ist auch der teuerste lebende Künstler ein Deutscher: Was Gerhard Richter in seinem Kölner Atelier fabriziert, verschafft Kunsthändlern und Auktionshäusern Millionenumsätze. Das ist umso erstaunlicher, da der 74-Jährige sich selten an die Spielregeln des Kunstbetriebs hält. So hat er keine Schwerpunkte – mal malt er nahezu fotorealistisch, mal abstrakt, dann wieder pendelt er zwischen Malerei und Glasinstallation.
Es gibt von ihm Familienbilder, die wie verwackelte Fotos wirken, ebenso aber auch großflächige Bilder nur in Grau. Richters Landsleute Sigmar Polke, Karl Otto Götz, Imi Knoebel und Günther Uecker erzielen ebenfalls auf internationalen Auktionen Spitzenpreise, doch Richters Gemälde kosten inzwischen offiziell fünf Millionen Euro; privat werden sie sogar für mehr gehandelt.
Mit der Versteigerung seines Werks »Tänzerinnen« für 8,8 Millionen Dollar rückte Richter sogar zu den bestbezahlten deutschen Künstlern aller Zeiten auf, in einer Reihe mit Max Beckmann, Franz Marc und Lucas Cranach. Was für eine Wertsteigerung! Für das Werk des gebürtigen Dresdners aus dem Jahr 1966 hatte der Erstkäufer noch 14000 Mark gezahlt. Richter sorgt übrigens selbst dafür, dass er hoch im Kurs bleibt. Laut »Handelsblatt« produziert er nur rund 40 Werke pro Jahr.

























