Eine Theorie, die nicht praktisch im Leben Anwendung finden kann, ist wertlose Gedankenakrobatik.
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Papiergeld - Das Risiko des schönen Scheins
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Wer hat die Guillotine erfunden?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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Das Fallbeil galt zu seiner Zeit als humane Hinrichtungsart.
Der französische Wundarzt Joseph Ignace Guillotin (1738–1814) war nur der Namensgeber der berüchtigten Tötungsmaschine. Längst gab es in mehreren Ländern Fallbeilkonstruktionen, mit denen Menschen einen Kopf kürzer gemacht wurden, als Guillotin 1789 die Einführung einer ähnlichen Maschine in Frankreich forderte.
Nicht Mordlust, sondern Mitleid ließ den Arzt mit seiner Idee bei der Nationalversammlung vorstellig werden: Dem barbarischen Treiben auf öffentlichen Hinrichtungsplätzen sollte ein Ende gesetzt werden. Dort wurden Frankreichs Verbrecher wahlweise gehenkt, verbrannt oder auch gevierteilt, während sich Adlige und Reiche den »Luxus« einer vergleichsweise schmerzlosen Enthauptung mit Schwert oder Axt erkaufen konnten.
Mit der Planung der Todesmaschine beauftragte die Nationalversammlung den königlichen Leibarzt Antoine Louis, dem die Tötungsmaschine auch ihren ursprünglichen Namen verdanken sollte: »Louisette.« Seine Entwürfe wurden von dem deutschen Klavierbauer Tobias Schmitt umgesetzt, der zu- nächst Schafe und später Leichen enthauptete, um das Fallbeil für den Dauereinsatz fit zu machen. Am 25. April 1792 gab es in Paris dann die blutige Premiere. Als Erster kam der Straßenräuber Pelissier unters Fallbeil.

























