Eine Theorie, die nicht praktisch im Leben Anwendung finden kann, ist wertlose Gedankenakrobatik.
Die 10 großen Mysterien unserer Existenz
Der perfekte Mord ist Geschichte
Papiergeld - Das Risiko des schönen Scheins
Ausgabe
06/2012
Ausgabe
06/2012
Ausgabe
01/2011
Ausgabe
04/2011
Verlangen die Frauen heute zu viel?
Gibt es bald ein Medikament gegen das Altern?
Wann wird eine Psycho-Krise zum Trauma?
Ausgabe
05/2012
Ausgabe
02/2012
Ausgabe
02/2012
Ausgabe
01/2012
Ausgabe
05/2012
Ausgabe
03/2012
Ausgabe
03/2012
92 qualitativ hochwertige Sudokus – für Anfänger, Fortgeschrittene, Experten und Champions
Zu gewinnen: drei Qualitäts-Kochtopf-Sets!
Ausgabe
03/2012
Noch mehr Rätselspaß:
P.M. Logicals bringt Ihre grauen Zellen auf Hochtouren. Mit 45 anspruchsvollen Logik-Puzzles
Ausgabe
01/2011
Geschichte & Politik
Wer hat das Fegefeuer erfunden?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
Hier geht's zum aktuellen Heft »
Der Glaube von der heißen Hölle ist uralt. Die Lehre vom qualvollen Fegefeuer kam später dazu.
Für die ersten Christen hielt das Leben nach dem Tod eigentlich nur zwei Optionen bereit: Während die Seelen böser Menschen in die Hölle hinabfuhren, führte der Pfad der Tugend direkt zu himmlischer Glückseligkeit. Doch schon im 3. Jahrhundert nach Christus war es aus mit dieser Klarheit.
Obwohl die Bibel kein Wort über ein Fegefeuer verliert, glaubte der griechische Theologe Origenes (185 – 253/54) zwischen den Zeilen Hinweise auf einen Ort der Läuterung zu entdecken. Dort sollten Seelen vor ihrer Einkehr in die Ewigkeit von ihren Sünden gereinigt werden, um nichts Böses mit sich in den Himmel zu nehmen.
Wundersamerweise konnte Origenes sogar die Verweildauer an diesem Ort berechnen: Für jeden Tag der Sünde auf Erden rechnete der Gelehrte mit einem Jahr Fegefeuer. Von nun an geisterte das Konzept der vorhimmlischen Qual durch theologische Diskussionen.
So richtig konkret und offiziell machte es aber erst Papst Gregor der Große (540 – 604), er installierte das Fegefeuer fest in der damaligen Glaubenslehre. Damit leistete er einen ungewollten Beitrag zur später stattfindenden Kirchenspaltung.
Martin Luther (1483 – 1546) nahm Anstoß an dem mittlerweile wuchernden Ablasswesen. Der Kauf von Ablassbriefen sollte die Zeit im Fegefeuer verkürzen. Bis heute lehnt die evangelische Kirche den Glauben an ein Fegefeuer ab.

























