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Wer Graf Dracula wirklich war
War der berüchtigte Graf eine Legende, ein Vampir - oder gab es ihn etwa tatsächlich?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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War der berüchtigte Graf eine Legende, ein Vampir - oder gab es ihn etwa tatsächlich?
Eine Menge Mythen und Halbwahrheiten ranken sich um den historisch belegten Fürsten Vlad III. (1431 – 1476), den Herrscher der Walachei (ein Gebiet im Süden des heutigen Rumänien). Sein eigentlicher Name, Vlad Basarab, geriet bald in Vergessenheit und wurde durch die Beinamen Tepes (»Pfähler«), Draculea (»Sohn des Drachen« oder »Sohn des Teufels«) ersetzt.
Tausende von Menschen soll dieser grausame Fürst gepfählt haben. Für innenpolitische Probleme wie Armut hatte er angeblich eine radikale »Lösung« parat: Beseitigt die Armut indem ihr die Armen verbrennt! Und die Sinti und Roma soll er vor die Wahl gestellt haben: Entweder ihr zieht für mich in den Krieg gegen die Osmanen oder ihr müsst eure Kinder schlachten und verspeisen.
Schauermärchen oder Wahrheit? Fest steht: Nach dem gewaltsamen Tod des Vaters wird er 1456 Fürst der Walachei. Kleinste Vergehen bestraft er so brutal, dass es in seinem Reich keine Verbrechen mehr gibt. Silvester 1476 wird Dracula von Osmanen getötet, sein Kopf in Honig konserviert.
Seine Lichtscheu und ausgeprägte Abneigung gegen Gerüche (Knoblauch!) lassen Forscher vermuten, dass der »Pfähler« an Tollwut erkrankt war. Die Krankheit wurde auch durch Fledermäuse übertragen, Tiere, die als Blutsauger gefürchtet waren. Aus diesen Elementen entwickelte sich die Dracula-Legende.
Fragt Tobias Mayr, E-Mail

























