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Psychologie & Gesundheit
Wer bekommt das deutsche Sportabzeichen und warum?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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Fit sein ist in. Wer wissen will, wie fit er tatsächlich ist, kann für das Deutsche Sportabzeichen trainieren.
Diese »offizielle Auszeichnung für überdurchschnittliche Fitness« verleiht der Deutsche Olympische Sportbund in Bronze, Silber und Gold. Und das Interesse ist enorm! Waren es 1952 nur knapp 23 000 Deutsche, haben 2006 insgesamt 949 916 die Prüfung für das Abzeichen bestanden. Jeder ab einem Alter von acht Jahren kann sich für dieses staatlich anerkannte Ehrenzeichen bewerben, wobei die Leistungen nach Altersstufen und Geschlecht gegliedert sind.
In fünf Disziplinen wird die körperliche Fitness getestet: 1. Allgemeine Schwimmfähigkeit, 2. Die Sprungkraft (Hoch- oder Weitsprung), 3. Die Schnelligkeit (u. a. Kurzstreckenläufe zwischen 50 und 1000 Meter), 4. Die Kraft (z. B. Kugelstoßen, Werfen) 5. Die Ausdauer (z. B. 20 km Radfahren, 10 km Skaten, 2000 bzw. 3000 Meter Laufen).
Ob allein oder in der Gruppe: Vorbereitung ist die halbe Miete. Sinnvoll ist es, regelmäßig zwei- bis dreimal in der Woche zu trainieren. Am besten bei einem der rund 3000 sogenannten Sportabzeichen-Treffs. Diese bieten unter fachlicher Anleitung und mit den erforderlichen Einrichtungen und Geräten Vorbereitungskurse an. Auch die Sportvereine stehen mit Rat und Tat zur Seite.
Wenn am
Prüfungstag nicht gleich alles klappt, ist das kein Grund zur Panik: Jeder hat ein ganzes Kalenderjahr Zeit, die einzelnen Disziplinen abzulegen, egal wie viele Versuche er benötigt. Ist es geschafft, erhält man neben dem Abzeichen eine Urkunde – und die Gewissheit, nicht nur fit, sondern sogar »überdurchschnittlich fit« zu sein.

























