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Wissenschaft & Technik
Wer baut das teuerste Motorrad?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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Die Italiener sind die Motorradnarren schlechthin. Ihre Zweirad-Champions Valentino Rossi, Max Biaggi und Loris Capirossi genießen südlich der Alpen ähnlichen Heldenstatus wie bei uns einst Boris Becker oder noch Michael Schumacher. Klar, dass auch die italienischen Motorradmarken seit jeher zu den schnellsten, schönsten und teuersten zählen.
Derzeit ist die MV Agusta F4 1000 Tamburini das wertvollste Serienzweirad weltweit. Für knapp 43000 Euro bekommt man den Schlüssel zum Geschwindigkeitsrausch und kann fortan mit Tempo 300 über die Autobahn rasen. Was macht das Fahrzeug so teuer und besonders? Zum einen wären da die vergoldeten Felgen und ein Hubraum von enormen 998 Kubikzentimetern. Das Motorrad hat eine elektronische Einspritzung und 122 KW (166 PS). Bei dieser Rennmaschine ist pure Hightech gepaart mit edlem italienischem Design. Klar, dass sie nur in relativ kleiner Zahl auf den Markt kommt und schon jetzt als Sammlerobjekt heiß begehrt ist.
Auf Platz zwei und drei liegen ebenfalls italienische Marken, und zwar von Bimota. Die Tesi 2D kostet 41000 Euro, die SB8K Santamonica 37000 Euro. Alle drei sind dezidierte Rennmaschinen. Auf Platz vier liegt die erste Nichtitalienerin: Die Harley Davidson »FLHTCUSE2 Screamin’ Eagle Ultra Classic Electra Glide« trägt einen beeindruckenden Namen und ist auch die erste Cruising-Maschine unter den teuersten Bikes – die also nicht zum Rasen, sondern zum gemütlichen Meilenfressen auf endlos langen Highways ausgelegt ist.
Dank des günstigen Wechselkurses gibt es das unvergleichliche Harley-Gefühl in Europa für müde 34500 Euro. Die Münch Mammut 2000 aus deutscher Produktion kostete mit ihren 260 PS bei der Markteinführung im Jahre 2001 rund 86000 Euro. Allerdings wurde der Koloss nur 15-mal produziert und gilt daher nicht als Serienmodell.

























