Eine Theorie, die nicht praktisch im Leben Anwendung finden kann, ist wertlose Gedankenakrobatik.
Die 10 großen Mysterien unserer Existenz
Der perfekte Mord ist Geschichte
Papiergeld - Das Risiko des schönen Scheins
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06/2012
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Verlangen die Frauen heute zu viel?
Gibt es bald ein Medikament gegen das Altern?
Wann wird eine Psycho-Krise zum Trauma?
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92 qualitativ hochwertige Sudokus – für Anfänger, Fortgeschrittene, Experten und Champions
Zu gewinnen: drei Qualitäts-Kochtopf-Sets!
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Noch mehr Rätselspaß:
P.M. Logicals bringt Ihre grauen Zellen auf Hochtouren. Mit 45 anspruchsvollen Logik-Puzzles
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Kultur & Gesellschaft
Welcher Stammbaum hat vier Millionen Namen?
Wer kann seine Familie über 79 Generationen zurückverfolgen? Wer vier Millionen Menschen finden, die einen gemeinsamen Urahn haben, so viele, wie Norwegen Einwohner hat? Kong Xianglin, der Direktor des Museums der chinesischen Stadt Qufu, wird diese Aufgabe lösen. Er hat das Erbe seiner Familie, die heute vier Millionen Namen zählt, zu bewahren. Und das besagt, dass etwa alle 60 Jahre einmal alle Mitglieder im Jiapu, so heißt der Stammbaum im Chinesischen, erfasst werden müssen. Es wird das längste Jiapu der Welt. Und Kong Xianglin kommt dabei zum ersten Mal seit 2500 Jahren eine besondere Aufgabe zu: Er wird auch die Namen der weiblichen Kongs erfassen. In der letzten Auflage von 1937 kamen nur Männer vor. Allein deren Namen füllten schon 140 Bände. Die Kongs sind die Nachfahren von Konfuzius, des großen chinesischen Philosophen, der 551 vor Christus in Qufu geboren und dort 479 nach seinem Tod auch bestattet worden ist. Auf seine Niederschriften der »Fünf Klassiker«, der Lehre vom richtigen Leben, gründeten sich über Jahrhunderte Regeln, Werte, Religion der Chinesen: Moral, Harmonie, Loyalität, Disziplin, Fleiß und Familiensinn. Sei menschlich! Sei rechtschaffen! Studiere! Gehorche!
Zu Beginn dieses Jahres hat in Qufu, wo mit 218000 Quadratmeter Fläche der größte Konfuziustempel der Welt steht, das große Familientreffen der Kongs stattgefunden. Wer auch immer es ermöglichen konnte, kam angereist, aus der ganzen Welt. In Qufu, einer Kleinstadt südöstlich der Halbinsel Shandong, wird, wer von ihnen das will, auch eines Tages neben dem großen »Meister Kong« (chinesisch: Kong Fu Zi) begraben sein. Denn der Konfuziuswald, mit zwei Millionen Quadratmetern doppelt so groß wie die Stadt, ist zugleich der Friedhof der Kongs. Nur wer diesen Namen trägt, darf dort bestattet werden.
























