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Kultur & Gesellschaft
Welche Stars sind überbezahlt?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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Superstars und ihre Supergagen: Bei welchen lohnen sich hohe Investitionen für die Studios – und bei welchen nicht?
Glamour hin, Starkult her - das US-Wirtschaftsmagazin »Forbes« rechnete unlängst ganz nüchtern vor, wie sich Hollywoods Studiobosse manchmal (zu oft?) verkalkulieren: Zehn Superstars sind laut »Forbes« ganz klar überbezahlt – sie bringen ein Preis-Leistungs-Verhältnis, das jeder wirtschaftlichen Vernunft spottet.
Extrembeispiel: »Gladiator«-Darsteller Russell Crowe. Pro Gagen-Dollar fließen fünf Dollar zurück in die Studiokassen – viel zu wenig! Wenig besser steht es um die Rendite-Tauglichkeit von Nicole Kidman: Mit der australischen Diva erwirtschaften die Produzenten im Schnitt bescheidene acht Dollar. 2007 kam es noch weit schlimmer: Die 200-Millionen-Dollar-Produktion »Der Goldene Kompass« gilt als der größte Kino-Reinfall des vergangenen Jahres.
Dass es auch anders geht, zeigt der Fall Angelina Jolie: Sie bescheidet sich mit zehn Millionen Dollar Gage pro Film – da ist die Rechnung halb so hoch wie bei Kollegin Kidman, und zudem glänzt sie mit einer 15-fachen Gewinnmarge pro inves-tiertem Gagendollar. Weitere Namen aus der Glamour-Welt, die viel verprechen und wenig halten: Jennifer Lopez, Will Smith, Adam Sandler, Cameron Diaz, Denzel Washington und Tom Cruise.
Auch bei Comedian Jim Carrey gab es mit Blick auf die Bilanzen in letzter Zeit wenig zu lachen. Doch der Star von »Dumm und dümmer« weiß anscheinend, was »Fair Play« ist: Die Gage für »Yes Man«, seinen nächsten Film, wird nur fällig, wenn tatsächlich Gewinne sprudeln.
Die überbezahltesten
(Forbes-Ranking 2007, in Klammern die Rendite pro Gagendollar)
1. Russell Crowe (5)
2. Nicole Kidman (8)
3. Jim Carrey (8)
4. Will Ferrell (8)
5. Jennifer Lopez (9)
6. Adam Sandler (9)
7. Cameron Diaz (9)
8. Will Smith (10)
9. Denzel Washington (10)
10. Tom Cruise (11)
Die teuersten
Reese Witherspoon: Seit dem Oscar für »Walk the Line« hat sie Julia Roberts als Spitzenverdienerin ausgestochen – für den Horrorfilm »Our Family Trouble« soll sie 29 Millionen Dollar Gage bekommen.
Will Smith: »Man in Black« katapultierte ihn ins Reich der Traumgagen – 28 Millionen kassierte er für den SciFi-Thriller »I, Robot«.
Tom Cruise: Gage bei »Minority Report«: 25 Millionen Dollar. Seine Produzententätigkeit garantiert ihm überdies bis zu 30 Prozent Gewinnbeteiligung.
Tom Hanks: Zwei Oscars stehen bei ihm im Regal, und auch sonst kann er sich nicht beklagen: Für »Forrest Gump« hagelte es inklusive Gewinnbeteiligungen 70 Millionen Dollar!
Jim Carrey: 25 Millionen Dollar kassierte der Meister der Grimasse 2003 für seinen Auftritt in »Bruce Allmächtig«.
Arnold Schwarzenegger: Der Gouverneur brachte es vor seiner Politkarriere als Terminator auf 25-Millionen Gagen.
Julia Roberts: Die erste Frau im Männerclub der Top-Verdiener. Auch sie hat schon 25 Millionen eingestrichen – für »Mona Lisas Lächeln«
Harrison Ford: Er macht’s seit den 1990ern nicht unter 20 Millionen – für »K-19: The Widowmaker« bekam er 25 Millionen.
Brad Pitt: Er steht für 20 Millionen zur Verfügung – bei einem interessanten Drehbuch lässt er sich runterhandeln.
Eddie Murphy braucht noch nicht einmal selbst auftreten, um zehn Millionen zu verdienen: In »Shrek 2« fungierte er als Sprecher der Hauptfigur.

























