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Wissenschaft & Technik
Welche Sonnenbrillen stammen aus der Raumfahrt?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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Sonnenbrillen werden häufig mit einer Beschichtung überzogen, die für das Visier der Astronautenhelme hergestellt wurde.
100 Milliarden Euro – so viel Geld wird es kosten, die Internationale Raumstation ISS fertigzustellen und zehn Jahre lang zu betreiben. Womöglich gut investiertes Geld: Die US-Weltraumbehörde NASA schätzt, dass jeder in die Raumfahrt investierte Dollar private Investitionen in siebenfacher Höhe auslöst. Denn zahlreiche Techniken, die ursprünglich für den Weltraum erfunden wurden, machen sich auch auf der Erde nützlich.
Unsere Augen profitieren gleich doppelt von der Raumfahrt. So werden Sonnenbrillen mit Beschichtungen aufgemöbelt, die ursprünglich für das Visier des Astronautenhelms entwickelt wurden. Laser-Augenoperationen gehen auf eine Technologie zurück, mit der Satelliten die Atmosphäre scannen. Auch jene Verfahren, die automatische Insulinpumpen bei Diabetikern steuern, stammen aus der Weltraumfahrt.
Die Arbeit im All ist also gut für unsere Gesundheit: Das Material für eine besonders rückenschonende Matratze kam ursprünglich zum Einsatz, um den belastenden Start für Astronauten erträglicher zu gestalten. Konzepte für ergonomische Weltraumsitze werden heute längst selbstverständlich in Büromöbeln umgesetzt. Vom Schmutz abweisenden Außenanstrich über den lebensrettenden Rauchmelder bis hin zum bequemeren Laufschuh reichen Innovationen, die unser Alltagsleben sicherer und bequemer machen. Selbst Delfine freuen sich über ein an vielen Netzen montiertes Gerät, dessen nur für sie hörbare Signale vor der Gefahr warnen. Ursprünglich sollten so Raumschiffe geortet werden.
Eine Errungenschaft stammt übrigens nicht aus dem Weltraum, obwohl es immer wieder hartnäckig kolportiert wird: Die Antihaftbeschichtung Teflon in Bratpfannen wurde schon 1937 entwickelt.
























