Eine Theorie, die nicht praktisch im Leben Anwendung finden kann, ist wertlose Gedankenakrobatik.
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Der perfekte Mord ist Geschichte
Papiergeld - Das Risiko des schönen Scheins
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Natur & Reise
Welche Bedeutung haben die Farben von Reisepässen?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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Wenn der Bundespräsident dienstlich verreist, hat er einen Blauen dabei; die Landtagsdelegation zu Besuch im Ausland zeigt an der Grenze den Knallroten; Otto Normalverbraucher hat den Bordeauxroten im Gepäck; und wer alles vergessen hat, dem kann mit einem Grünen geholfen werden.
Deutschlands Reisepass-Landschaft ist kunterbunt. Da gibt es zum einen die Edel-Variante in Blau: den Diplomatenpass. Neben den Bediensteten an Botschaften und Konsulaten können der Bundespräsident, die Mitglieder der Bundesregierung, Bundestagsabgeordnete, Mitglieder des Bundesrates, die Ministerpräsidenten und andere hochrangige Amtsträger den Blauen für Dienstreisen verwenden.
Wer nicht ganz so wichtig ist, bekommt für längere Auslandsaufenthalte oder Reisen den so genannten Dienstpass, einen Reisepass in Knallrot. Den nutzen vor allem Botschafts- und Konsulatsangestellte ohne Diplomatenstatus sowie entsandte Lehrer an deutschen Schulen im Ausland, Kulturmittler und Entwicklungshelfer. Daneben bekommen ihn auch Landtagsabgeordnete, Beschäftigte der Bundes- und Landesministerien oder des Goethe-Instituts.
Jeden Monat werden 700 bis 800 Dienst- und Diplomatenpässe neu ausgestellt. Aber wenn Dienstreise und Auslandsaufenthalt zu Ende sind, müssen die Blauen und Knallroten wieder an das Auswärtige Amt zurückgegeben und im Passarchiv verwahrt werden. Dann bleibt nur der normale bordeauxrote „Europapass“ zum Reisen oder – falls der gerade verschwunden ist – der vorläufige Reisepass in Grün.

























