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Kultur & Gesellschaft
Was zeigt das Nonseum?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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Das verrückte Museum lockt mit seinen „Erfindungen, die niemand braucht“, immer mehr Besucher an.
Ein ehemaliger Kuhstall im niederösterreichischen Herrnbaumgarten, einem 1000-Seelen-Dorf zwischen Wien und Prag, nahe der tschechischen Grenze, entwickelt sich zu einem Publikumsmagneten.
Denn hier residiert das Nonseum (Wortkombination aus Nonsens und Museum) – eine Idee der Kunsterzieher Fritz Gall und Friedl Umschais. Bereits bei der Eröffnungsausstellung gab es viel zu lachen. Unter dem Motto „Bau Tieren ein Haus“ wurden Suppenflöße für Fliegen konstruiert, Schlafsackkolonien für Fledermäuse, eine Reihenhaussiedlung für Maulwürfe und eine Steckdose für Glühwürmchen. Die Ideen gehen nicht aus.
So gibt es neuerdings Zebra-Safetyschuhe: Schuhe mit Zebramuster, die höchsten Sicherheitsansprüchen auf Bürgersteigen genügen, denn sie fallen gleich ins Auge. Sie sind optimal kombinierbar mit dem ausrollbaren mobilen Zebrastreifen. Weitere „Schmankerl“: eine Sitzungsbrille mit aufgemalten Augen, mit der man jederzeit den Eindruck macht, gebannt einem Vortrag zu folgen, während man gleichzeitig sanft schlummern kann.
Oder: eine Schäfchenzählmaschine, die „Schwarzlichtbirne“ und das „Nagelstudio Marie Antoinette“, in dem eine kleine Guillotine auf die Fingerspitzen herabsaust. In der Schneckensaison (ab Mai) veranstaltet das Nonseum übrigens mehrmals ein „Großereignis,“ das Besucher aus Nah und Fern anzieht: ein 24-Stunden Weinbergschneckenrennen. Selbstverständlich untersuchen Tierärzte vorher sorgfältig, ob die Schnecken nicht gedopt sind. Für die 120 mit Namen und Nummern versehenen Schnecken gibt es vor dem Lauf ein Warming up. Auch Boxenstopp, Streckenposten und Werbung an den Banden müssen sein.
Kontaktaufnahme über: Info@nonseum.at

























