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Trend & Style
Was trinkt James Bond am liebsten?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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In den 007-Filmen wurden Bonds Trinkgewohnheiten salonfähig gemacht, die in den Büchern eher auf einen Alkoholiker schließen lassen.
Alle sieben Seiten gönnt er sich in Ian Flemings Büchern einen Drink, und unter den 317 verschiedenen Getränken ist Whisky klar die Nummer eins. James Bond nimmt 58 Bourbons und 38 Scotchs zu sich. Auch Sake scheint ihm zu schmecken – immerhin 35-mal greift der Superagent zum japanischen Reiswein. Champagner folgt mit 30 Gläsern – und Wodka Martini trinkt er überhaupt nur 19-mal, knapp vor Gin Martini (16).
Der Buch-Bond ist ein ziemlich übler Säufer und nicht immer der strahlende Held, als der er auf der Leinwand dargestellt wird. Wahrscheinlich haben sich die Drehbuchautoren der ersten Bond-Filme in den Sechzigerjahren dazu entschieden, ihn vorzugsweise Wodka Martini schlürfen zu lassen, der seit jeher als urbaner und weltläufiger Drink gilt – ein echter VIP-Cocktail. So wirkt 007 wie ein Kenner, nicht wie ein Alkoholiker.
Bonds liebstes Martinirezept findet sich im ersten Fleming-Buch „Casino Royale“: „Drei Teile Gordon’s, ein Teil Wodka, ein halber Teil Kina Lillet. Schütteln Sie es sehr gut, bis es eiskalt ist, und geben Sie dann ein langes, dünnes Stück Zitronenschale hinein.“ Übrigens: Das berühmte „Geschüttelt, nicht gerührt“ wurde vom Amerikanischen Filminstitut auf Rang 90 der größten Filmzitate aller Zeiten gewählt.

























