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Pazifik-Paradies

Was passierte auf der Osterinsel?

Dieser Artikel stammt aus P.M. Perspektive
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Aus einem blühenden Garten Eden wurde karges Land, das seine Bewohner nicht mehr ernährte. Was hat die einsamste Insel der Welt so dramatisch verwandelt?

Es ist der einsamste ständig bewohnte Flecken dieser Erde. Rund 3700 Kilometer trennen die Osterinsel vom nächsten Stück Festland. Da ist es schon erstaunlich, wie es Menschen einst geschafft haben, das kleine Eiland mitten im Pazifik zu finden und erfolgreich zu besiedeln. Als stumme Zeugen der Blütezeit der Rapanui, wie sich die Osterinsulaner selbst bezeichnen, sind heute noch riesige Steinfiguren übrig geblieben. Rund 400 der so genannten Moai, bis zu zehn Meter hoch und hundert Tonnen schwer, stehen oder liegen auf großen Steinplattformen entlang der Küste. Weitere 400 ruhen unvollendet in dem Steinbruch, aus dem vor rund 500 Jahren auch die anderen herausgemeißelt wurden.

Warum die Osterinsulaner sie einst so kunstvoll wie unermüdlich aus dem Lavatuff eines erloschenen Vulkans herausschlugen, weiß niemand. Handelt es sich bei den Figuren um verehrte Ahnen? Um Häuptlinge? Um Gottheiten?
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Autor/in: Lucian Haas


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