Eine Theorie, die nicht praktisch im Leben Anwendung finden kann, ist wertlose Gedankenakrobatik.
Die 10 großen Mysterien unserer Existenz
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Papiergeld - Das Risiko des schönen Scheins
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Kultur & Gesellschaft
Was passiert mit ausrangierten Schiffen?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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Vom Tanker zum Wrack – ein gefährlicher Prozess für Mensch und Natur
»Shipbreaking« ist einer der gefährlichsten Jobs der Welt – vor allem wenn er, wie fast immer, in Drittweltländern erledigt wird. Ohne jegliche Sicherheitsvorkehrungen wie Helmen oder wenigstens Schuhen turnen die Männer in den verrosteten Öltankern, Fähren und Frachtschiffen herum, um die Wracks auszuschlachten und die vorhandenen Metalle zu recyceln.
Dabei riskieren sie ihre Gesundheit, atmen giftige Dämpfe ein und schädigen auch noch die Umwelt. Die Arbeiter sind unter anderem Asbest, Blei und Quecksilber ausgesetzt, von der Gefahr durch Abstürze, Verletzungen durch riesige Metallsägen oder herabfallende Bauteile gar nicht zu reden.
In Bangladesch und Indien sind die Shipbreaker am aktivsten. In Industrieländern werden kaum noch Schiffe abgewrackt, weil die Sicherheitsstandards und Umweltvorschriften so hoch sind und kaum eine der Firmen bereit ist, für mehr Sicherheit Geld auszugeben.
Organisationen wie Greenpeace setzen sich vehement für ein Ende des unkontrollierten Shipbreaking ein. Mittlerweile hat China, einst führend im Schiffe recyceln, Gesetze zum Arbeitsschutz erlassen, die zur Folge hatten, dass dort kaum noch abgewrackt wird. Ein Schiff hält etwa 20 bis 25 Jahre, und pro Jahr werden grob geschätzt 800 Schiffe weltweit ausgeschlachtet. Im indischen Alang sollen bis zu 40000 Shipbreaker arbeiten, in Chittagong (Bangladesh) 25000. Andere Quellen sprechen von fünfmal mehr Menschen.

























