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Trend & Style
Was passiert beim »Swishing«?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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Frühling, Zeit des Entrümpelns. Doch wohin mit den aussortierten Klamotten? Kleidung tauschen und dabei eine Party feiern, Swishing verbindet das Angenehme mit dem Nützlichen.
Wer keine Lust auf Flohmarkt oder Internetauktionen hat, für den kommt „Swishing“ gerade recht: Kleidertausch in Form von eigens dafür ausgerichteten „Stoffwechsel“-Partys. Die Idee stammt aus den USA und Großbritannien. Dort tauschen Fashion-Fans in Pubs, Clubs, heimischen Wohnzimmern oder auch schon mal im renommierten Londoner Victoria & Albert Museum.
Das Party-Prinzip ist simpel: Jeder bringt Kleidung und Schnickschnack (Schmuck,
Taschen, Schuhe etc.) mit, den man nicht mehr gebrauchen kann – und dann wird fröhlich drauflosgetauscht. Auf diese Weise wird man ungeliebte Klamotten und Fehl-käufe los und kann gleichzeitig ein neues Stück mit nach Hause nehmen. Nach dem Motto: Lieber mit Gleichgesinnten tauschen als wegwerfen oder Geld für den neuesten Schrei ausgeben!
Der neue Modetrend versteht sich als eine Anti-Konsum-Veranstaltung. Zudem steht Swishing ganz im Sinne der Nachhaltigkeit und passt in unsere Krisenzeit. Shoppen ohne zu bezahlen – da freut sich jeder finanziell gebeutelte Modefan über eine neue Gratisgarderobe.
In Deutschland finden die Kleidertausch-Partys meist in privaten Wohnzimmern oder in Clubs statt. Manche Veranstalter laden zusätzlich noch Näher/innen ein, die gleich vor Ort helfen, den ausgewählten Stücken eine persönliche Note zu verleihen.
Swishing kann jeder leicht nachahmen: Einfach ein paar Freundinnen samt Tauschklamotten einladen, Getränke und Häppchen bereitstellen – und schon kann es losgehen. Ein Tipp, um Streit zu vermeiden: Reißen sich mehrere Partygänger um ein Stück, dann wird einfach abgestimmt, wem das Teil am besten steht.

























