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Intelligenz

Was misst der Intelligenztest?

Das Maß der Intelligenz wird im IQ ausgedrückt - aber was heißt das eigentlich?

Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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Intelligenz -  das unbekannte Puzzle im GehirnIntelligenz -  das unbekannte Puzzle im Gehirn
Intelligenz ist nicht sichtbar - intelligentes Handeln dagegen schon
Gerd Altmann/pixelio.de

Wer einen Intelligenzquotienten (IQ) von 90 bis 109 hat, gilt als durchschnittlich schlau. Das ist die Hälfte der Bevölkerung. Einen sehr guten IQ (120 bis 129) können sieben Prozent vorweisen, als hervorragend gilt ein IQ von 130 und mehr. Den haben nur noch zwei Prozent. Welche menschlichen Fähigkeiten sich allerdings hinter den Ergebnissen eines Intelligenztests verbergen, das diskutieren die Wissenschaftler äußerst kontrovers.

Erfolg in der Schule, das war früher das Maß der Intelligenz. Die französischen Psychologen Alfred Binet und Th. Simon entwickelten Anfang des 20. Jahrhunderts einen Test für Kinder zwischen 3 und 15 Jahren, der heute noch bei der Bestimmung der Schulreife oder vor Überweisungen in die Sonderschule angewandt wird. Dessen Resultat wird als IQ ausgedrückt. Weil man aber inzwischen davon überzeugt ist, dass gute Noten in der Schule nur ein Intelligenzmerkmal unter vielen sind, sind andere Verfahren hinzugekommen. Der Harvard-Psychologe Howard Gardner entwickelte das Modell der „multiplen Intelligenz“. Danach wird neben dem Verständnis für Zahlen, Raum und Sprache auch Körpergefühl oder Musikalität eingeschätzt.

Ein moderner Intelligenztest wie das „Berliner Intelligenz-Strukturmodell“ (BIS) misst sehr unterschiedliche Talente. Die Probanden müssen Rechenaufgaben lösen, sich Details von Bildern merken und beweisen, dass sie räumlich denken können. Auch der Einfallsreichtum wird geprüft, in Aufgaben wie dieser: „Entwerfen Sie möglichst viele verschiedene Briefmarken, die auf die erste Mondlandung hinweisen.“

Der Psychologe Daniel Goleman schlug 1995 vor, den klassischen Intelligenzbegriff um die „emotionale Intelligenz“ zu erweitern. Der Emotionsquotient (EQ) gibt an, wie gut ein Mensch Gefühle benennen und mit ihnen umgehen kann. Mit der Formel IQ + EQ ließe sich erfolgreiches Verhalten besser vorhersagen.

 

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Wie gut sind unsere Intelligenztests?

http://www.pm-magazin.de/t/gehirn-intelligenz/gehirnforschung/wie-gut-sind-unsere-intelligenztests

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