Lebe, wie du, wenn du stirbst, wünschen wirst, gelebt zu haben.
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Trend & Style
Was macht einen Gang sexy?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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Wer bei der alljährlichen Fashion-Show von »Victoria’s Secret« dabei sein darf, gehört zweifellos zur Welt-Elite der Sexy-Geherinnen. Doch woran liegt es?
Marilyn Monroe stöckelt atemberaubend über den Bahnhof von Chicago, Jack Lemmon und Tony Curtis fallen beim Zuschauen fast die Augen aus dem Kopf (im Film »Manche mögen’s heiß«). Lemmon heiser vor Erregung: »Den Frauen muss irgendwas eingebaut sein, dass sie so gehen können ...« Ein entsprechender Mechanismus wurde bis heute allerdings nicht gefunden. Trotzdem kennzeichnen Mann und Frau bestimmte Bewegungsarten, die sich ab dem vierten Lebensjahr herausbilden. Mit gutem Grund – Bewegung spielt in der Natur und zwischen den Geschlechtern eine wichtige Rolle.
Die Ruhr-Universität Bochum wollte es jetzt genau wissen und hat das Gangbild von Männern und Frauen untersucht: Im dunklen Raum liefen Testpersonen in dunkler Kleidung hin und her, an der reflektierende Folienpunkte be-festigt waren, sodass man nur die Konturen erkennen konnte. Die Charakteristika waren eindeutig: Die Männer gingen breitbeinig mit herausgestellten Ellen-bogen, starken seitlichen Bewegungen und bemüht, so viel Platz wie möglich einzunehmen, ähnlich Taubenmännchen, die sich aufplustern. Die Frauen gingen wesentlich dezenter, präsentierten sich schmal, Ellenbogen am Körper, ruhiger Oberkörper, aber dafür die Hüften umso mehr in Bewegung.
Was als erotisch und sexuell attraktiv empfunden wird, ist eindeutig: Der schaukelnde Cowboygang kommt bei den weibliche Beobachtern überhaupt nicht gut an, als sexy werden stattdessen Männer empfunden, deren Gang »eine Komposition aus Schwung, Kraft und Entschlossenheit« ist. Bei Frauen ist die Sache noch klarer: Der Catwalk der Models bringt Männer in Wallung – die Füße setzen auf einer geraden Linie auf, überkreuzen sich im Extremfall sogar.
Eine Studie der Queens University Ontario (Kanada) fand heraus, dass Frauen immer dann besonders sexy gehen, wenn sie am wenigsten fruchtbar sind. Eine Erklärung für diese scheinbar widersprüchliche Tatsache versucht das Fachblatt »Sexual Behavior«: Auf diese Weise versuchen Frauen unbewusst, sich während der fruchtbaren(!) Tage vor sexuellen Übergriffen zu schützen, sie wollen aus der Ferne weniger sexy wirken als an anderen Tagen.
























