Eine Theorie, die nicht praktisch im Leben Anwendung finden kann, ist wertlose Gedankenakrobatik.
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Der perfekte Mord ist Geschichte
Papiergeld - Das Risiko des schönen Scheins
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Psychologie & Gesundheit
Was ist vegan?
Spätestens seit BSE und Maul- und Klauenseuche gelten Vegetarier nicht mehr als leicht schräge Sektierer. Auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung betont, dass eine nur geringe Aufnahme an tierischem Fett und Cholesterin Vorteile hat: Sie beugt Krankheiten wie Übergewicht und Fettstoff-Wechselstörungen vor. Die meisten Vegetarier sind »Ovo-Lakto-Vegetarierer«, die auf Fleisch verzichten, nicht aber auf Produkte vom lebenden Tier wie etwa Eier und Milch. Viele Menschen ernähren sich vegetarisch. Die einen, weil es ihnen einfach besser schmeckt. Die anderen auch aus Sorge. Seit im November 2000 der erste BSE-Fall in Deutschland bekannt wurde, hat sich die Zahl der Vegetarier auf etwa 5,5 Millionen verdoppelt.
Die »Lakto-Vegetarier« verzichten auch auf Eier – am radikalsten leben allerdings die Veganer. Sie lehnen alle Tierprodukte ab, manche sogar Honig, vermeiden Leder, kaufen stattdessen Schuhe aus Stoff und greifen zu Geldbeuteln aus Plastik. Die Veganer führen ethische Gründe an. Sie fordern für Tiere den gleichen Schutz vor Schmerzen, Tod und Freiheitsverlust, wie er für uns Menschen selbstverständlich ist. Veganer argumentieren aber auch, dass die Tiere, die wir züchten, den Menschen die Pflanzen wegfressen, die sonst zur Bekämpfung des Hungers in armen Ländern genutzt werden könnten.
Aus medizinischer Sicht ist der Veganismus umstritten: Nur wer seinen Speiseplan genauestens austüftelt, erhält all die Stoffe, die der Körper braucht. Ein totaler Verzicht auf Fleisch, Milch, Eier und Fisch kann zu Mangelerscheinungen vor allem an Eiweiß, Vitamin B12, Calcium, Eisen und Jod führen. Nur genaueste Kombination ermöglicht es dem Körper, sich diese Stoffe aus Grünzeug zu holen. Für Kinder, Schwangere und alte Menschen gilt vegane Kost sogar als gefährlich. Wie die Vegetarier berufen sich die Veganer auf Pythagoras. Der griechische Philosoph (6. Jh. v. Chr.) forderte, Tiere nicht zu Nahrungszwecken zu töten, da sie mit dem Menschen verwandt sind. In Indien wurde der Vegetarismus schon vorher gepflegt. Prominente Vegetarier waren Leonardo da Vinci und George Bernard Shaw. Die erste Vegetarische Gesellschaft (lateinisch: vegetare = beleben, englisch: vegetable = Gemüse) wurde 1847 in England gegründet. Vorher nannten sich die Anhänger dieser Ernährungsform Pythagoräer.
























