Eine Theorie, die nicht praktisch im Leben Anwendung finden kann, ist wertlose Gedankenakrobatik.
Die 10 großen Mysterien unserer Existenz
Der perfekte Mord ist Geschichte
Papiergeld - Das Risiko des schönen Scheins
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06/2012
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04/2011
Verlangen die Frauen heute zu viel?
Gibt es bald ein Medikament gegen das Altern?
Wann wird eine Psycho-Krise zum Trauma?
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92 qualitativ hochwertige Sudokus – für Anfänger, Fortgeschrittene, Experten und Champions
Zu gewinnen: drei Qualitäts-Kochtopf-Sets!
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03/2012
Noch mehr Rätselspaß:
P.M. Logicals bringt Ihre grauen Zellen auf Hochtouren. Mit 45 anspruchsvollen Logik-Puzzles
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01/2011
Psychologie & Gesundheit
Was ist systemische Paartherapie?
Systemische Paartherapie ist so ziemlich das Gegenteil von klassischer Psychoanalyse. Hier geht es nicht darum, nach verdrängten Kindheitserlebnissen zu wühlen, sondern allein um die Probleme im Hier und Jetzt. Im Klartext heißt das: Ursachenforschung – nein danke! So will man den Teufelskreis von Schuldzuweisungen durchbrechen (»Du bist genau wie deine Mutter!«).
Der Vorteil im Vergleich zu den oft jahrelangen Psycho-Sessions: Nach drei bis acht Sitzungen soll der Knoten platzen. So gesehen, kommt man mit den 60 bis 150 Euro pro Sitzung eher günstig weg. Aber Friede, Freude, Eierkuchen im Schnellverfahren – wie soll das gehen? Der »Trick« der systemischen Therapie besteht darin, das Paar als System zu begreifen, das nach eigenen Regeln und Gesetzen funktioniert. Vereinfacht ausgedrückt, besteht die Aufgabe des Therapeuten darin, den Streithähnen klar zu machen, dass keiner »recht« hat, sondern dass beide sich genauso benehmen, wie es das defekte System von ihnen verlangt. Die magische Frage lautet dabei: Was, denkst du, denkt dein Partner über dich?
Dort setzt der Therapeut mit seinen Reparaturmaßnahmen an, und die können ganz schön radikal sein: Der Psychotherapeut Arnold Retzer beschreibt in seinem Buch, wie er seinen Problempaaren Sex verordnet – unspontan, unsexy und als reines Pflichtprogramm, frei nach den biblischen Worten »Der Mann leiste der Frau, was er ihr schuldig ist, desgleichen die Frau dem Mann.« Nicht mehr, nicht weniger. Vorteil: Mangels Erwartungen bleibt die Enttäuschung aus. Aber das System hat neue Regeln bekommen. Könnte ja sein, dass die besser funktionieren.
























