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Kultur & Gesellschaft

Was ist Sexting?

Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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iStockphoto

Sexting grassiert an amerikanischen Schulen, hunderte Kinder wurden bereits vom Unterricht suspendiert. Der Vorwurf lautet Kinderpornografie.

Sechs Teenager werden demnächst in Pennsylvania wegen des Besitzes und der Verbreitung von Kinderpornografie vor Gericht stehen. Ihr Vergehen: Die Mädchen hatten Nacktbilder von sich gemacht und per Handy an Freunde verschickt. Den Senderinnen wie auch den Empfängern drohen bei einer Verurteilung lebenslängliche Einträge ins Sexualstraftäter-Register des US-Bundesstaates.

Die Verbreitung intimer Fotos per SMS oder MMS wird in den USA als „Sexting“ bezeichnet und ist ein Massenphänomen: Über 21 Prozent aller Mädchen und 18 Prozent der Jungen sollen es schon gemacht haben. So weit ist es bei uns nicht, und selbst wenn, würde es nicht strafrechtlich verfolgt werden. Doch ein harmloses Spielchen ist Sexting nicht: Immer mehr Fotos finden den Weg vom Handy ins Internet – und da stehen sie weltweit abrufbar –, auch Vergewaltigungen im Anschluss von Sexting-Austausch sind inzwischen bekannt.

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