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Psychologie & Gesundheit

Was ist Osteopathie?

Was ist Osteopathie?Was ist Osteopathie?
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Der Körper ist ein Ganzes, das über selbstheilende Mechanismen verfügt. Die Wirbelsäule hält uns nicht nur aufrecht, sondern ist der zentrale Punkt im menschlichen Organismus. Ist an ihr etwas nicht in Ordnung, hat das Auswirkungen auf das Organ, dessen zugehörige Nerven an der Stelle aus dem Rückenmark austreten, an der die Störung der Wirbelsäule besteht. Das war vor fast 120 Jahren die Theorie des amerikanischen Arztes Andrew Taylor Still.

Und er begann, eine Behandlungsmethode zu entwickeln, mit der derart verursachte Erkrankungen ausfindig gemacht und behandelt werden konnten. 1894 gründete er eine Schule der Osteopathie, inzwischen kann man in den USA ein Studium mit dem Ziel Doktor der Osteopathie absolvieren. Ihre erstaunlichen Erfolge bringen auch in Europa einer mittlerweile großen Anzahl von Ausbildungsinstituten mehr und mehr Zulauf von Ärzten, Physiotherapeuten und Heilpraktikern.

Der Osteopath analysiert die Bewegungen des Patienten und sucht durch Abtasten nach dem Ursprungspunkt der Beschwerden. Mit bestimmten Druck- und Massagehandgriffen versucht er dann die Selbstheilungskräfte des Körpers zu mobilisieren. Medikamente kennt die Osteopathie nicht. Wörtlich übersetzt heißt Osteopathie Knochenleiden, Osteo steht hier aber für alle Arten von Gewebe wie Muskeln, Bänder, Gefäße oder Nerven. Die Therapie zeigt Erfolge bei Schmerzzuständen von chronischen Nebenhöhlenbeschwerden bis hin zum Bandscheibenvorfall.

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