Eine Theorie, die nicht praktisch im Leben Anwendung finden kann, ist wertlose Gedankenakrobatik.
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Der perfekte Mord ist Geschichte
Papiergeld - Das Risiko des schönen Scheins
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Was ist Freaking?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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Ein neuer Sex-Tanz ruft in den USA die Sittenwächter auf den Plan.
Eltern und Lehrer sind fassungslos, Schulrektoren wissen sich nur noch mit Verboten zu helfen: Was die Teenager da neuerdings bei ihren Partys veranstalten, ist im Prinzip nichts anderes als Sex in Kleidern, so die Meinung der Erziehungsberechtigten.
»Freaking«, »Grinding« (von »mahlen, reiben«) oder einfach nur »The Nasty« (»Der ganz Schlimme«) heißt der neue Tanzstil, und man ahnt schon, was da gerieben wird: Becken an Becken, lautet die oberste Freak-Regel, und zwar schön im Rhythmus der vor Erotik nur so triefenden Hip-Hop-Beats – von hinten, von vorne, zu zweit, dritt oder gern auch als sexy Polonaise für alle.
Ganz nach dem Motto »Zeigt, was ihr draufhabt!« werden solche Partys meist gefilmt und auf der Video-Plattform »YouTube« ins Netz gestellt. Die Verbreitung über Internet-Kanäle erklärt auch den Mega-Hype, den das Freaking an Amerikas Schulen jüngst erleben konnte. Wer die Vorbilder liefert, ist leicht zu erraten: Es sind die Stars aus den sexy Hip-Hop- und Reggaeton-Videos, die auf dem Musiksender MTV rauf und runter laufen.
Reggaeton ist eine Musikrichtung, die sich ganz dem Credo »Sex, Drugs and Rock'n Roll« verschrieben hat und besonders in Lateinamerika extrem angesagt ist. Der Tanz kommt ursprünglich aus Puerto Rico und heißt dort »Perreo« (etwa: »Der Tanz der läufigen Hunde«). In den USA mimen inzwischen schon Elfjährige auf der Schulparty die Sexmaschine.
In vielen Schulen wurden daraufhin die traditionellen Schulfeiern komplett abgesagt. Mittlerweile gibt es Lehranstalten, an denen Eltern und Schüler Verträge unterschreiben müssen, in denen das Freaking-Verbot verankert ist. In Washingtoner Schuldiscos ist z. B. »Das-Sich-nach-vorne-Beugen von mehr als 45 Grad« untersagt.
Nicht alle Jugendlichen finden solche Verbote doof – manche spüren auch den Gruppenzwang, der hinter der heißen Fetenstimmung steckt: Einmal mittendrin in der Freaking-Orgie, ist es kaum noch möglich, sich gegen weniger angenehme Berührungen zu wehren.

























