Eine Theorie, die nicht praktisch im Leben Anwendung finden kann, ist wertlose Gedankenakrobatik.
Die 10 großen Mysterien unserer Existenz
Der perfekte Mord ist Geschichte
Papiergeld - Das Risiko des schönen Scheins
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Verlangen die Frauen heute zu viel?
Gibt es bald ein Medikament gegen das Altern?
Wann wird eine Psycho-Krise zum Trauma?
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92 qualitativ hochwertige Sudokus – für Anfänger, Fortgeschrittene, Experten und Champions
Zu gewinnen: drei Qualitäts-Kochtopf-Sets!
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Noch mehr Rätselspaß:
P.M. Logicals bringt Ihre grauen Zellen auf Hochtouren. Mit 45 anspruchsvollen Logik-Puzzles
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Kultur & Gesellschaft
Was ist ein Liebesbiss?
Auf der Klaviatur der Zärtlichkeiten nimmt er den Platz des Hohen C’s ein: der Liebesbiss. Viele versuchen sich an ihm, doch kaum einer beherrscht ihn wirklich. Noch schlimmer: Höchstes Lustempfinden und empfindlicher Schmerz liegen haarscharf beieinander. Was das Hohe C für die Stimme, ist der Liebesbiss in der Erotik – ein absoluter Drahtseilakt.
Es ist also Vorsicht geboten, wenn Liebende zu dieser anspruchsvollen Variante des Liebesspiels greifen wollen:
Der Liebesbiss soll schließlich Ausdruck des tiefsten Verlangens, nicht aber unkontrollierter Brutalität sein. Wer sich der geheimsten Wünsche seines Partners noch nicht sicher ist, sollte sich erst einmal auf die harmloseren Vorstufen konzentrieren. Auf einen ausgefeilten Zungenkuss beispielsweise oder auf einen so intensiven Kuss anderer Körperteile, dass die Spuren noch Tage sichtbar sind – auch ein Knutschfleck signalisiert schließlich höchste Leidenschaft.
Im Kamasutra wird der Liebesbiss neben Liebeskratzern in der Bandbreite sexueller Praktiken aufgeführt. Die extremste Form aber stellt der Dracula-Biss dar: Der Vampir schlägt seine Zähne in den Hals seines Opfers, um an dessen Blut zu gelangen, doch in Wirklichkeit geht es hier um Sex! Draculas Biss, der Akt des Saugens und am Ende Erschöpfung und Entspannung – die erotische Symbolik ist unübersehbar. Für Dracula-Autor Bram Stoker (1847–1912) war die Vampirgeschichte wohl die einzige, sehr spezielle Möglichkeit, der unglaublichen Prüderie des Viktorianischen Zeitalters literarisch zu entfliehen. Auch dies ein Drahtseilakt.
























