Eine Theorie, die nicht praktisch im Leben Anwendung finden kann, ist wertlose Gedankenakrobatik.
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Trend & Style
Was ist ein Bang-Pony?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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Kate Moss präsentierte sich Mitte November bei der AIDS-Gala in New York mit ihrer neuen Frisur. Andere Stars folgten ihrem Beispiel.
Topmodel Kate Moss hat ihren Strubbel-Look aufgegeben und trägt jetzt einen Bang-Pony, wie ihr Friseur James Brown begeistert verkündete. Sie sieht wirklich klasse aus damit, wenngleich sie selbst vielleicht nicht immer viel sehen kann: Der bogenförmig geschnittene und glatt gefönte Pony reicht bis über die Brauen. Leicht kann er da schon mal die Augen verdecken.
Egal: Er ist schwer angesagt, Kate Moss steht nicht allein, Stars wie Carmen Electra oder die deutsche Nena haben sich ebenfalls für den manchmal etwas bieder wirkenden, aber sehr schmeichelhaften Schnitt entschieden. Weniger schmeichelhaft ist die Herkunft des Namens: Er stammt aus der Pferdezucht und bezeichnet einen abgeschnittenen Rossschweif, der im Amerikanischen »bang tail« genannt wird.
Angesagt ist auch der Retro-Kurzpony, der – schnurgerade geschnitten – bis in die Mitte der Stirn fällt. Als erste machte die Pin-up-Ikone Bettie Page in den 50er-Jahren diese Frisur zum Kult. Ein Jahrzehnt später wurde die französische Sängerin Mireille Mathieu – beziehungsweise ihr Haarschnitt – zum Schönheitsideal. Wenn jemand eine »Mireille-Mathieu-Frisur« verlangte, dann wusste der Coiffeur: Es musste ein Pagenschnitt mit dichtem Pony sein. In den Achtzigerjahren war es schick, den Pony als Föhnwelle zu tragen, die als Haartolle schwungvoll von einer Seite aus die Stirn bedeckte.
Allerdings gab es auch einmal eine Zeit, in der die Stirngardine total verpönt war: Im Spätmittelalter, als die Kirche verheirateten Frauen verbot, ihr Haar in der Öffentlichkeit zu zeigen und eine hohe Stirn als besonders schön galt, verhüllten die Damen ihre Locken unter Hüten und Hauben und rasierten sich zudem die Stirnhaare ab, um den Haaransatz nach oben zu korrigieren.

























