Eine Theorie, die nicht praktisch im Leben Anwendung finden kann, ist wertlose Gedankenakrobatik.
Die 10 großen Mysterien unserer Existenz
Der perfekte Mord ist Geschichte
Papiergeld - Das Risiko des schönen Scheins
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Verlangen die Frauen heute zu viel?
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P.M. Logicals bringt Ihre grauen Zellen auf Hochtouren. Mit 45 anspruchsvollen Logik-Puzzles
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Weltverschwörungen
Was ist dran?
Dieser Artikel stammt aus P.M. HISTORY
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Die Welt ist offenbar voller Verschwörungen. Wer’s nicht glaubt, besuche das Internet und fahnde mit einer Suchmaschine nach dem Stichwort »Verschwörung«. In Sekundenschnelle erhält man rund 460000 Seiten zum Thema auf Deutsch. Einem »Global Player« reicht das allerdings nicht. Denn für englischsprachige Verschwörungsgläubige ist das Angebot ungleich größer: Sie finden unter dem Begriff »Conspiracy« sage und schreibe über 49 Millionen Internetseiten.
Das WWW ist zum zentralen Tummelplatz für Verschwörungstheoretiker geworden. Aber auch der Markt für einschlägige Literatur boomt. Bücher vom Thriller-Autor Dan Brown wie »Illuminati« oder »The Da Vinci Code« (deutsch: »Sakrileg«) finden reißenden Absatz. Andere Schreiber reiten schon länger auf dieser Erfolgswelle. Bereits 1976 hatte Robert Ludlum mit dem »Jesus-Papier« und anderen Bestsellern seine Leser in den Bann spannender Verschwörungstheorien gezogen. Und seit 1989 können Liebhaber solcher Sagas sich am dickleibigen »Foucaultschen Pendel« von Umberto Eco ergötzen, der Geschichte einer Suche nach dem Weltverschwörungsplan der Tempelritter – einem Spagat zwischen Fakt und Fiktion.
Was aber reizt uns aufgeklärte Menschen des 21. Jahrhunderts, unsere Nase in dieses Gemisch aus Illusion, Konspiration und Fälschun-gen zu stecken? Ist es der besondere Kick, danach mehr zu wissen als unsere »ahnungslosen« Zeitgenossen? »Warum stoßen Verschwörungsapostel auf so großes Interesse?«, fragte kürzlich auch Hans Leyendecker (»Die Lügen des Weißen Hauses«) in der Süddeutschen Zeitung und gab die banale Antwort: »wg. Langeweile«.
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