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Trend & Style
Was ist das Goldene Dreieck von Paris?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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Luxushotels. die teuersten Modehäuser der Welt und in den Luxuswohnungen eine schöne Aussicht, hier lässt es sich gut leben. Und Seite an Seite mit Promis wie zum Beispiel Catherine Deneuve shoppen.
»Triangle d´or« nennen die Pariser eine Region im Herzen ihrer Stadt, wo das Leben besonders fein und die Strahlkraft der Metropole besonders groß ist. Gemeint ist das Dreieck zwischen der Avenue George V. im Westen, den Champs Elysées im Osten und der Avenue Montaigne im Süden. Traditionell bezeichnet der Begriff »Goldenes Dreieck« eigentlich einen für seine Opiumproduktion berüchtigten Landesteil im Norden Thailands, wo sich die Grenzen von Thailand, Laos und Myanmar/Burma berühren. Aber auch im Pariser »Triangle d´Or« wird eine Droge gehandelt – der Luxus. In den Straßen des Dreiecks haben sich Edelrestaurants, Nobelhotels und die berühmtesten und teuersten Mode-häuser der Welt niedergelassen – von Chanel bis Dior, Givenchy bis Ermengildo Zegna.
Biografisch betrachtet kommt dieser Stadtteil von Paris aber aus extrem ärmlichen Verhältnissen. Bis ins 16. Jahrhundert hinein war er ein besonders ungesundes, sumpfiges Viertel, in dem die Pariser ihre Kürbisse anbauten. Aber ausgerechnet hier ließ die aus der italienischen Medicifamilie stammende Königin Cathérine 1564 das Tuilerienschloss nebst Park errichten. Damit war der Anfang gemacht.
Unter Sonnenkönig Louis XIV. (1638–1715) wurde mit dem Bau einer Prachtpromenade begonnen, die das Stadtschloss der Könige mit der Residenz in Neuilly verbinden sollte. Das war der Beginn der weltberühmten Champs Elysées. Der Ausbau zum Luxusviertel begann aber erst so richtig, als die Pariser ihre blutige Revolution hinter sich gebracht hatten (1799).
In der nachrevolutionären Feststimmung installierten sich teure Restaurants, Hotels, Hut- und Modemacher in den Straßen zwischen der Avenue de Montaigne und der Avenue George V; ab 1880 entstanden feudale Bürgerhäuser mit Riesenwohnungen und prunkvollen Eingängen. Wer hier heute nicht nur flanieren, sondern sogar wohnen will, braucht Geld. Viel Geld. Mitte 2006 landete das Pariser Triangle d´Or auf Rang sechs unter den teuersten Pflastern der Welt, mit Immobilienpreisen von bis zu 15000 Euro pro Quadratmeter.

























