Diese Seite bookmarken:

Diese Seite bookmarken

Kultur & Gesellschaft

Was ist das Geheimnis mancher Orte – und wo sind sie?

Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
Hier geht's zum aktuellen Heft »

Was ist das Geheimnis mancher Orte – und wo sind sie?Was ist das Geheimnis mancher Orte – und wo sind sie?
iStockphoto

Bizarr geformte Berge, verborgene Grotten und Quellen, abgeschiedene Täler, uralte Kirchen, Tempel und Kathedralen: Viele Orte auf unserem Globus scheinen eine Art »Gänsehaut-Garantie« zu haben – sie ziehen die Menschen magisch an, lassen niemanden unberührt

Mächtig wölben sich die kunstvollen Verstrebungen des Kathedralendachs über das riesige Kirchenschiff. Die ungezählten „Hallelujas“, die hier über Jahrhunderte himmelwärts geflogen sind, scheinen noch in der Luft zu schweben. Die blank getretenen Steine unter den Füßen erzählen von Millionen Stunden meditativer Sammlung, welche unzählige Menschen hier verbracht haben. Jeder kennt sie, diese außergewöhnlichen Momente, in denen die Zeit still zu stehen scheint und die Schönheit des Augenblicks unter die Haut geht.

Viele Orte auf dieser Welt beschwören diesen seelischen und geistigen Ausnahmezustand geradezu herauf: Kraftorte heißen sie deshalb, oder auch: Orte des Lichts, Orte der Seele, heilige Orte. Von solchen Plätzen scheint eine nur schwer zu definierende Energie auszugehen, die Menschen seit Jahrhunderten anzieht. Doch warum erleben Menschen aus unterschiedlichsten Kulturen und Zeiten eine so ähnliche Wirkung? Wie lässt sich diese besondere Ausstrahlung der sogenannten magischen Orte erklären?

Wo befinden sich magische Orte?

Oft handelt es sich dabei um beeindruckende Naturschönheiten – Berge wie der Kailash im Himalaja, für Buddhisten der heiligste Ort der Welt. Oder der Ayers Rock, seit Jahrtausenden verehren die Aborigines den berühmten roten Sandsteinfelsen im australischen Outback. Sie nennen ihn „Uluru“ und glauben, dass dort übermenschliche Wesen wohnen.

Auch Quellen, Haine und Brunnen haben eine Ausstrahlung, welche die Menschen seit jeher fasziniert: Unzählige Sagen und Legenden ranken sich bis heute um solche Plätze, erzählen sicher nicht zufällig vom Wirken geheimnisvoller Geister und Fabelwesen. Ebenso verraten alte Ortsnamen viel darüber, was es mit dem jeweiligen Fleckchen Erde auf sich hat: Heiligenberg, Odinshain, Druidenstein – der britische Archäologe Paul Devereux, der seit Jahrzehnten heilige Orte auf der ganzen Welt erforscht, bezeichnet diese überlieferten Namen als leises Echo untergegangener Kulturen und alten Wissens.

Viele besondere Kraftorte werden schon seit Jahrtausenden als Kultplatz genutzt: Auf heidnischen Tempeln und Opferstellen wurden später christliche Gebäude errichtet, die heute noch vom „genius loci“ – so nannten die Römer den „Geist des Ortes“ – zehren. „Bestimmte heilige Orte konnten ihre sakrale Aura bis heute bewahren, und zwar schlicht deswegen, weil unsere Sinne auf sie genauso reagieren wie die unserer Ahnen“, erklärt Devereux.

Woher rührt die Kraft der Kraftorte?

Die Naturwissenschaft liefert keine Erklärung für die Wirkung von Kraftorten, und sie kann und will es auch gar nicht, denn: Mit dieser Thematik stößt man in eine Dimension vor, die sich mit naturwissenschaftlichen Methoden weder berechnen noch nachweisen lässt. Erfolg versprechender ist es da, sich einer alten Geheimwissenschaft zuzuwenden: der Geomantie (lat.: Deutung aus der Erde). Diese parawissenschaftliche Lehre liefert ein komplexes Weltbild, das die Erde als lebendigen Organismus begreift. Danach ist unser Planet von einem Gitter aus Energiebahnen überzogen, die eine ähnliche Funktion haben wie die Meridiane mit ihren Akupunkturpunkten im menschlichen Körper. Diese einzelnen Energielinien sollen durchschnittlich bis zu 30 Zentimeter breit und im Wechsel positiv und negativ gepolt sein. Kreuzen sich zwei gleichgepolte Linien, so bildet sich ein besonderes Kraftfeld.

Laut Geomantie ist das Geheimnis der Kraftorte aber vielschichtig, setzt sich aus vielen einzelnen Parametern zusammen. Um die Qualität eines bestimmten Platzes umfassend zu beschreiben, berücksichtigen Geomanten auch die Strahlung aus dem Erdreich, Energien, die aus dem Universum punktuell die Erde erreichen, Eingriffe durch Menschenhand und Kulthandlungen, die im Lauf der Jahrtausende oder Jahrhunderte angeblich ihren geistigen Fußabdruck in der Materie vor Ort hinterlassen.

Seit wann wissen Menschen um die Wirkung der magischen Orte?

In alten Kulturen wie bei den Kelten oder Römern war es selbstverständlich, dass Kultplätze und Gräber, aber auch neue Siedlungen nur an ausgewählten Plätzen stehen durften. Anders als moderne Architekten mussten sie zwar keinen Baurichtlinien oder Grundstücksgrößen gerecht werden, wohl aber dem Geist des Ortes. Das speziell dafür nötige geomantische Wissen hüteten Schamanen, Druiden und Priester – sie wurden vor jedem Bauvorhaben befragt. Versierte Baumeister waren mithilfe geomantischer „Kniffe“ sogar in der Lage, die Kraft eines Orts zu steigern, ihn „aufzuladen“ – etwa durch wohlüberlegte Grundrisse, Himmelsausrichtungen, Energie leitende Mauern und Treppen.

Auch im Christentum gab es wahrscheinlich eine Tradition der Geomantie. Nicht zufällig wurden die meisten alten Kirchen auf älteren heidnischen Kultstätten erbaut. Dabei ging es den Vertretern der neuen Religion vermutlich weniger darum, die alten Götter zu „überbauen“ und damit symbolisch auszulöschen, sondern man profitierte von der bereits geleisteten geomantischen Vorarbeit: „Wenn man in so ein Anregungsfeld eine Kirche setzt, dann hat man schon halb gewonnen!“ stellt der Architekturprofessor Eike Hensch fest.

Paradoxerweise ist vielen, die noch nie etwas von Geomantie gehört haben, die fernöstliche Variante dieser Erfahrungswissenschaft durchaus ein Begriff: Auch das chinesische „Feng Shui“ („Wind und Wasser“) versteht sich als Lehre vom Leben im harmonischen Einklang mit den natürlichen Energieflüssen der Umgebung. Was wir als Mode-Erscheinung seit den 1980er- Jahren kennen, blickt ebenfalls auf eine jahrtausendealte Tradition zurück.

Welche Energien und Energieflüsse wirken da eigentlich?

Mit physikalischen Messmethoden kommt man der von Geomanten beschriebenen sogenannten Energie von Kraftorten nicht auf die Spur. Denn dabei soll es sich um eine „feinstoffliche“ Energie handeln. Der Begriff ist in der Naturwissenschaft zwar unbekannt, gehört aber seit Jahrtausenden zum traditionellen Wissen der Menschheit. Die unterschiedlichsten Bezeichnungen sind dafür entstanden: Prana, Chi, Od, Aura, Orgon, Nullpunkt-Energie. In vielen Kulturen gilt diese Energie als das eigentliche Lebenselixier aller Lebewesen und des gesamten Planeten. Sie spielt zum Beispiel in der fernöstlichen Medizin eine herausragende Rolle – Krankheit wird dort als eine Blockade der feinstofflichen Energieflüsse im Körper verstanden. Auch in der fernöstlichen Form der Geomantie – im Feng Shui – geht es immer wieder darum, eine möglichst ungestörte Zirkulation des „Chi“ an einem Ort aufrecht zu erhalten.

Wie mächtig sind die Ley-Linien?

Im Gedankengebäude der Geomantie spielen bestimmte Kraftlinien beim Entstehen eines magischen Orts eine ganz besondere Rolle. Denn nicht überall auf der Erde entwickelt die feinstoffliche Energie dasselbe Potenzial. In besonders hohem Maß bringen angeblich die Ley-Linien (leylines) ihre Kraft zur Geltung. Die Ley-Linie ist, salopp gesagt, der Laser unter den irdischen Energiebahnen: gleißend, kraftvoll und gerade. Der knapp 50 Zentimeter breite Strahl verbindet oft mehrere Kraftorte miteinander und wird deshalb gern mit einer feinstofflichen „Telefonleitung“ verglichen, die einen Energie- und Informationsaustausch ermöglicht. Andere bezeichnen sie als „Reisewege der Götter“.

Besonders mächtige Ley-Linien durchziehen angeblich die Gegend um die englische Stadt Glastonbury und die Stadt Karlsruhe. Auch Kassel soll, durch eine von der sogenannten Wilhelmshöhe ausgehenden Kraftachse, auf einer Art „energetischer Wirbelsäule“ ruhen.
Die Ursprünge der Kenntnisse über die Ley-Linien verlieren sich im Dunkel der frühesten Zivilisationen. Spekuliert wird, dass diese besonderen Kraftlinien, im Unterschied zu anderen natürlichen Energiebahnen, oft sehr bewusst von frühen Geomanten hergestellt oder zumindest verstärkt wurden – vor allem durch das Aufstellen von Steinen an bestimmten Punkten oder in einer vorgegebenen Reihenfolge.

Tatsächlich fasziniert uns die Kraft, die von den Steinreihen und -gruppierungen der alten megalithischen Kulturen ausgeht, noch heute. Es ist Jahrtausende her, dass all diese Steine, etwa im englischen Stonehenge oder im französischen Carnac, in strategisch günstige Position gebracht und in Form gehämmert wurden, doch der Effekt hält bis heute an. Häufig vertretene Erklärung für die besondere Ausstrahlung dieser Orte: Die Energie werde von Stein zu Stein weitergeleitet, es entstehe eine energetisch aufgeladene Linie. Manche bezeichnen die Steinsetzung auch als „Akupunktur der Erde“.

Eine weitere Besonderheit der Ley-Linien ist, dass sie – ähnlich wie bestimmte Plätze im Feng Shui – mit Bedeutung aufgeladen sind. So gibt es zum Beispiel die „Linien der Beredsamkeit“, auf denen bewusst die Kanzeln in christlichen Kirchen platziert wurden.

Kann ein Kraftort seine Power verlieren?

Die australischen Ureinwohner hegen und pflegen ihre heiligen Stätten: Sie räumen Geröll beiseite, polieren die Felsen und vollziehen bestimmte Rituale. Ihr oberstes Heiligtum, der Ayers Rock, darf nur auf einem vorgezeichneten Pfad begangen werden. Für sie ist der verehrte Ort ein Stück Leben, um das man sich kümmern muss, damit er seine Kraft nicht verliert. Diese Vorsicht im Umgang mit der Natur und mit Kraftorten haben wir modernen Mensch verlernt: Natürliche Ressourcen werden häufig für selbstverständlich gehalten und der boomende „Kraftort-Tourismus“ zeigt, dass auch feinstoffliche Energiequellen da keine Ausnahme bilden.

Doch auch ein Kraftort ist wohl kein Fass ohne Boden, aus dem die wohltuende Energie ohne Unterlass und auf ewig herausquillt: Viele Geomanten bemängeln, Kraftorte würden sich abnutzen, wenn sie erst einmal zertrampelt und verschmutzt werden oder man ihnen keine Zeit zur Regeneration lässt. So hat zum Beispiel angeblich Stonehenge, die berühmteste Megalith-Anlage der Welt, einen Teil seiner ursprünglichen Energie eingebüßt. Tatsächlich sind Besucher des gewaltigen Steinkreises heute nicht selten ein bisschen enttäuscht: Die Findlinge wirken kleiner als erwartet, die ganze Anlage weniger machtvoll.

Doch auch eine unsachgemäße Restaurierung, welche geomantische Zusammenhänge außer Acht lässt, kann angeblich einem Kraftort sämtliche Energie entziehen.

Die berühmte Kathedrale in Santiago de Compostela etwa, das Pilgerziel des Jakobswegs, galt über Jahrhunderte als Ort für Wunderheilungen – bis man plötzlich unterirdische Wasserkanäle entdeckte, die scheinbar zu nichts nütze waren, und sie der Ordnung halber zuschüttete. Die Zeit der Wunder, schreibt David Luczyn („Magisch Reisen“), sei damit vorbei gewesen.

Können uns Kraftorte auch gefährlich werden?

Besonders sensitive Menschen reagieren angeblich mit Herzklopfen und Kreislaufbeschwerden auf mächtige Energieflüsse an Kraftorten. Doch diese Phänomene sind wohl rein subjektiv und schwer nachzuweisen. Geheimnisvoller und gefährlicher ist das Problem der sogenannten „Todesstraßen“ – Streckenabschnitten, auf denen es immer wieder zu schweren Unfällen kommt, ohne ersichtlichen Grund, oft mit Todesfolge. Beispiel dafür ist die B12, die Mühldorf und München verbindet. Hartnäckig hält sich das Gerücht, die Straße werde mehrfach von negativen Energielinien gekreuzt. Ähnliches gilt für die S16 im österreichischen Vorarlberg. Angesichts der unerklärlichen Unfallhäufigkeit wurden die Landesbehörden dort aktiv: Sie beauftragten einen Rutengänger. Der sollte mögliche fatale Kraftfelder aufspüren und entschärfen. Der Auftrag wurde im Jahr 2005 erledigt, indem rechts und links der Fahrbahn Hunderte von Steinen vergraben wurden. Danach gingen die schrecklichen Unfälle angeblich deutlich zurück.

Was spürt man mit einer Wünschelrute?

Bei der Suche nach energiereichen Plätzen helfen Gefühl und Intuition – das viel zitierte Bauchgefühl. Mit anderen Worten: Jeder Wohlfühl-Ort hat das Zeug zur persönlichen Kraft-Oase. Um der Intuition darüber hinaus auf die Sprünge zu helfen, wird traditionell auf ein uraltes, sehr einfaches Hilfsmittel zurückgegriffen: die Wünschelrute. Zwar will die Geologie nichts von einem Zusammenhang von Rutenausschlag und Energiestrahlen wissen. Dennoch wird die Technik des Rutengehens (Fachausdruck: Muten) seit dem Mittelalter mit Überzeugung praktiziert. Und nicht selten mit Erfolg: Mithilfe von Wünschelruten wurden schon Wasser- und Erzvorkommen entdeckt. Anders als ihre Kollegen von heute hüteten sich die alten Rutengeher, ihr Wissen um die Rutentechnik auszuplaudern – schließlich handelte es sich um ihre Geschäftsgrundlage. Daher umgab die Wünschelrutengänger lange Zeit etwas Magisches.

Der moderne Rutengänger nennt sich „Radiästhet“, was so viel heißt wie „strahlenempfindlicher Mensch“. Und heute überwiegt die Annahme, dass so gut wie jeder den Umgang mit der Rute lernen kann. Zahlreiche Seminare werden dazu angeboten. Im Zustand der Entspannung, heißt es, können wir die feinstoffliche Energie eines Orts wahrnehmen – allerdings nur auf der vegetativen Ebene, also durch feine Nervenimpulse und Muskelschwingungen, die man normalerweise kaum spürt. Mit einer Rute in der Hand, gleich welchen Materials, soll dieser Effekt durch eine Art Hebelwirkung vergrößert und sichtbar gemacht werden: Die Rute schlägt aus.

Gibt es auch ganz persönliche Kraftorte?

Mit dem Thema magische Orte befassen sich nicht nur Feng-Shui-Experten und Geomanten, sondern auch Astrologen. Denn für sie zählen nicht nur die kollektiven Kraftorte, an denen die Menschheit seit Jahrtausenden Energie tankt. Sie suchen nach individuell wirksamen Orten und befragen dafür nicht die Wünschelrute, sondern die Sterne. Ein ganzer Zweig der Astrologie, die Astro-Kartografie, beschäftigt sich mit diesem Aufspüren persönlicher Kraftorte. Anhand von Geburtsort, -datum sowie -minute lassen sich angeblich die individuellen Spitzenorte auf dem Planeten finden. Dabei gibt es spezielle Plätze, an denen Kreativität und Liebe begünstigt sind, andere an denen unsere Gesundheit regeneriert. Mithilfe astrologischer Linien, welche die Erde durchziehen, wollen Astro-Kartografen auch die besten Orte für Freizeit, Karriere, das Erlernen von Sprachen oder Abenteuerurlaub ausfindig machen.

Dem Glück nachjagen und dafür rund um den Globus jetten – das passt zwar zu einer globalisierten Welt, in der sich immer mehr Menschen überall mehr oder weniger zu Hause fühlen. Doch persönliche Kraftorte warten meist auch ganz in unserer Nähe auf uns. Man muss sie nur mit allen Sinnen wahrnehmen und seinem „sechsten Sinn“ trauen – unsere Vorfahren jedenfalls haben sie auf diese Weise erfolgreich gefunden.

Hier steckt die Kraft!
Eine kleine Auswahl an magischen Orten – weltweit

Glastonbury
➝ Die Kleinstadt im Südwesten Englands gilt als Ort starker Energien. Für alle, die sich für Ley-Linien interessieren, ist diese Gegend ein Muss. Eine besonders interessante Linie verläuft als Doppelstrang von Cornwall über Glastonbury nach East Anglia. Ausgerechnet in Glastonbury kreuzen sich die ansonsten nebeneinander liegenden Stränge gleich dreimal: einmal in der Abtei, wo die Grabstätte von König Artus und Guinevere vermutet wird, ein zweites Mal an der Heilquelle Chalice Well, und schließlich auf dem wundersamen Hügel, auf dem die Ruine von Glastonbury Tor liegt.

Kailash
➝ Die besondere Pyramidenform macht den Berg Kailash im Himalaya für Buddhisten, Hindus und weitere Glaubensrichtungen zum bedeutendsten spirituellen Ort überhaupt; seine Umrundung ist eine wichtige Pilgerreise. Das „Kostbare Schneejuwel“, wie ihn die Tibeter nennen, ist aus Rücksicht auf seine religiöse Bedeutung bisher unbestiegen.

Devils marbles
➝ „Karlu Karlu“ nennen die Aborigines diese imposanten Granitkugeln und -eier, die im Northern Territory zu Tausenden herumliegen. Sie glauben, dass es sich um die Eier der Regenbogenschlange handle, die vor Urzeiten die Welt erschuf.

Karlsruhe
➝ Die Stadt liegt inmitten eines dichten Netzes von Ley-Linien – nach Ansicht von Geomantie-Forschern speist sich die strahlenförmig konzipierte „Fächerstadt“ aus Energieknotenpunkten im Umland. Auffällig auch die Pyramide, die sich Stadtgründer Markgraf Karl Wilhelm als Grabmal auf den Marktplatz hat setzen lassen: Sie zitiert das magische Maß der Cheops-Pyramide.

Gnadenkapelle Altötting
➝ Für Geomanten steht außer Zweifel, warum die kleine Kapelle aus dem frühen achten Jahrhundert täglich Hunderte von Pilgern anzieht: Unter dem kleinen Rundbau der Wallfahrtskirche endet ein unterirdischer Wasserlauf, und just an diesem Endpunkt kreuzen sich gleich mehrere wichtige Energielinien.

 

Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 4.2 (5 Bewertungen)


Weitere Fragen aus Kultur & Gesellschaft:

Einsortiert unter:

Erde  /  Geomantie  /  Kraftort  /  Ley-Linie  /  Magie