Lebe, wie du, wenn du stirbst, wünschen wirst, gelebt zu haben.
Ausgabe
03/2012
Ausgabe
03/2012
Ausgabe
01/2011
Ausgabe
04/2011
Ausgabe
02/2012
Vorsicht, Ansteckungsgefahr!
Charismatische Persönlichkeiten
Biografie eines Cafés
Grand Café Odeon Zürich
Ausgabe
04/2011
Ausgabe
01/2012
Ausgabe
02/2012
Ausgabe
01/2012
Ausgabe
01/2012
98 qualitativ hochwertige Sudokus – für Anfänger, Fortgeschrittene, Experten und Champions
Zu gewinnen: drei iPods nano!
Ausgabe
01/2011
Noch mehr Rätselspaß:
P.M. Logicals bringt Ihre grauen Zellen auf Hochtouren. Mit 45 anspruchsvollen Logik-Puzzles
Ausgabe
01/2011
Kultur & Gesellschaft
Was ist das Besondere an Masdar City?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
Hier geht's zum aktuellen Heft »
Noch ist die Stadt eine einzige Baustelle, aber schon jetzt das Symbol eines neuen Zeitalters. Das Vorzeigeprojekt ist geplant als Öko-Paradies – mitten in der Wüste.
In Abu Dhabi, dem größten der sieben Emirate der Vereinigten Arabischen Emirate, liegen die fünftgrößten Ölvorkommen der Welt. Daher ist es eines der reichsten Länder der Erde. Kein Wunder also, dass auf den Straßen des Emirats die dicksten Autos mit den größten Motoren unterwegs sind. Doch ausgerechnet hier entsteht die erste vollständig CO2-neutrale, auto- und abfallfreie Stadt der Welt: Masdar City (zu deutsch: „Die Quelle“). Errichtet wird die Ökostadt, mit deren etwa 22 Milliarden US-Dollar teurem Bau 2008 begonnen wurde, auf einem sechs Quadratkilometer großen Areal, etwa 30 Kilometer östlich der Hauptstadt Abu Dhabi.
Die ökologischen Auflagen sind superstreng: So wird die Wüstenstadt, die spätestens Ende 2020 bis zu
50000 Menschen und 1500 Firmensitzen eine klima-neutrale Heimat bieten soll, komplett von einem unter-irdischen Röhrensystem durchzogen sein, das den Müll aus den Häusern saugt, um ihn zu recyceln, zu kompostieren oder zur Stromerzeugung klimaneutral zu verbrennen. Außerdem wird es in Masdar City die größte Dach-Solaranlage der Welt geben sowie ausschließlich sehr enge Gassen, mit von Wasserfällen berieselten Luftschneisen und Kamin- und Trichterbauten mit überhängenden Dächern.
So soll so viel Kühle und Schatten entstehen, dass selbst bei den hier zeitweise herrschenden Temperaturen um die 50° Celsius so gut wie keine energiefressenden Klimaanlagen notwendig werden. Darüber hinaus setzen die Architekten, die unter der Regie des britischen Stararchitekten Norman Foster arbeiten, auf die in arabischen Ländern bewährte Idee der Kühlung durch Windtürme: Einige große Gebäude werden sich um riesige „Modern Wind Towers“ herum gruppieren.
Insgesamt soll die Vorzeigestadt vollständig durch erneuerbare Energien versorgt werden: Die Wasserversorgung ist mit solarbetriebenen Entsalzungsanlagen geplant; den Strom erzeugen ein Solarkraftwerk, geothermische Anlagen sowie ein Kranz von Windkrafträdern rund um die Stadt. Und natürlich wird man sich in der Zukunftsstadt mit computergesteuerten, eiförmigen Elektro-Vehikeln oder Elektro-Hochbahnen fortbewegen. Noch ist Masdar City zwar eine einzige Baustelle. Dass das Mekka der alter-nativen Energien aber eines Tages fertig sein wird, daran lassen die Abu Dhaber – trotz eines vorübergehenden kurzen Baustopps im Zuge der Dubai-Krise – keinen Zweifel aufkommen.
























