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Wissenschaft & Technik
Was ist das Besondere an DIN-A4-Papier?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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1,414213562373095048801688724209698078569671875376948073176679737990732478462107038850387534327641572767, diese Zahl ist eine echte "Erfolgsformel".
Ein rechteckiger Bogen,
der mit 210 mm auf 297 mm immer genau gleich groß ist: Hinter diesen krummen Zahlen steckt ein mathematisches Geheimnis. Das Besondere an DIN-A4-Papier ist nämlich, dass das Format, das entsteht, wenn man es akkurat in der Mitte faltet (aus DIN A4 wird DIN A5), exakt dasselbe Verhältnis von Breite zu Länge besitzt wie das vorherige: Die lange Seite hat dann, wie zuvor, die Länge √ 2 Mal die kurze Seite. Auch, wenn man zwei DIN-A4-Blätter zu DIN A3 zusammenlegt, besteht wieder dasselbe Verhältnis von Breite zu Länge.Entwickelt wurden die DIN- A-Formate vom Berliner Ingenieur und Normungstheoretiker Dr. Walter Porstmann (1886 – 1959). 1922 wurde das Format in der DIN-Norm 476 als Standard vom Deutschen Institut für Normung (DIN) festgelegt. Porstmann hatte das bis dato in Deutschland gültige „Weltformat“ mit dem metrischen Flächenmaß verbunden: Das von ihm entwickelte Ausgangsformat DIN A0, mit einer Länge von 841 mm und einer Breite von 1189 mm, hatte nun genau eine Fläche von einem Quadratmeter. Der für die industrielle Papierproduktion entscheidende Vorteil der DIN-A-Normung zwischen DIN A0 und DIN A10 (26 mm x 37mm) liegt darin, dass sich das jeweils nächstkleinere beziehungsweise das nächstgrößere Format ohne Materialverlust durch Halbierung bzw. durch Verdopplung ableiten lässt.
Neben der A-Reihe, die vor allem für Bogen- und Blattformate wie Großflächenplakate, Drucksachen und Schreibpapier eingesetzt wird, gibt es die B-Reihe und die C-Reihe für Kuverts, Hüllen und Mappen der A-Reihe sowie die D-Reihe für Sonderformate und die E-Reihe für Briefhüllen und Aktendeckel.
Die Zahl „√ 2“ zählt übrigens zu den sogenannten „irrationalen Zahlen“, sie wird angegeben mit ≈ 1,41421356237 usw. (siehe oben).

























